Papst-Besuch : Benedikt XVI. besucht Familiengrab

An seinem "privaten Tag" hat der heilige Vater das Grab seiner Familie in Regensburg besucht. Zusammen mit seinem Bruder Georg Ratzinger betete er an der Grabstätte, in der seine Eltern und seine Schwester Maria begraben sind.

Regensburg - Das Grab war mit weißen und rosaroten Blumen geschmückt, eine Kerze brannte zum Gedenken an die Verstorbenen. Auf einem schlichten sandfarbenen Stein sind die Namen der Toten verewigt. Das Grab wurde bereits seit Tagen von der Polizei rund um die Uhr bewacht.

Hunderte Papst-Anhänger säumten wie schon an den Tagen zuvor die Straßen, als der Papst in einer dunklen Limousine an dem kleinen Friedhof im Regensburger Süden eintraf. Die meisten von ihnen hatten stundenlang ausgeharrt, um kurz einen Blick auf den Heiligen Vater werfen zu können. Viele Schaulustige schwenkten gelb-weiße Vatikanfahnen.

Zuvor hatte Papst Benedikt XVI. eine neue Orgel in der Basilika Alte Kapelle in Regensburg eingeweiht. Das 730.000 Euro teure Instrument ist eine Schenkung an den Heiligen Vater. Benedikt XVI. bezeichnete die Orgel als "Königin der Instrumente".

Vor der Kapelle hatte der Papst den Kontakt mit den Gläubigen gesucht. Er segnete einige Kinder, schüttelte viele Hände und sprach mit den hinter den Absperrungen am Kirchplatz versammelten Menschen. (tso/ddp)

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