Passagierflüge : Verschärfte Sicherheitsvorschriften erlassen

Die US-Behörde für Transportsicherheit hat als Reaktion auf die vereitelten Terroranschläge von London neue Regeln für die Sicherheitskontrollen an Flughäfen erlassen.

London/Washington - Die Regeln der "Transportation Security Administration" gelten für alle Passagierflüge von Großbritannien in die USA. Demnach ist die Mitnahme aller Flüssigkeiten und Gels im Handgepäck verboten. Solche Stoffe müssen mit dem übrigen Gepäck aufgegeben werden. Betroffen sind alle Arten von Getränken, Shampoo, Sonnencreme, Cremes, Zahnpasta, Haarwaschmittel sowie andere Substanzen von ähnlicher Konsistenz. Ausnahmen gelten nur für Babynahrung und Medikamente, die bei der Kontrolle gezeigt werden müssen.

Getränke, die im Abfertigungsbereich erworben wurden, müssen vor Betreten des Flugzeuges konsumiert werden. Außerdem würden Passagiere, die von Großbritannien aus in die USA reisen, einer umfangreicheren Kontrolle unterzogen.

Die Fluggesellschaft British Airways informierte ihre Fluggäste darüber, welche Gegenstände sie noch mit an Bord nehmen dürfen. Dazu zählen:

- Reisedokumente wie Reisepass, Ticket und Visum

- Geldbörsen im Hosentaschenformat einschließlich Münzen und Karten

- vom Arzt verschriebene Medikamente, deren Einnahme für die Dauer des Fluges erforderlich ist. Ausgenommen davon sind Flüssigkeiten, solange diese nicht als echt eingeschätzt wurden

- Ferngläser und Sonnenbrillen ohne Etui

- Kontaktlinsen ohne Reinigungsflüssigkeit

- Schlüssel ohne elektronische Schlüsselanhänger

- Für Reisende mit Kleinkindern: Babynahrung, Milch und Hygieneartikel, die während des Fluges erforderlich sind

Verboten sind dagegen Handtaschen sowie alle anderen Gegenstände. Dazu zählen auch alle elektrischen und batteriebetriebenen Geräte wie Laptops, Mobiltelefone, IPods und Fernbedienungen. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben