Welt : Patienten-Befragung: Noten für Ärzte

gms

Die Deutschen können ihren Ärzten jetzt Noten geben. Die Stiftung Gesundheit in Kiel startet dazu am 1. Mai im Internet das Projekt "Patienten-Zufriedenheits-Index (PZI)". Unter www.arzt-auskunft.de können Patienten ihre Mediziner in neun Kategorien beurteilen - von der Ausstattung der Praxis bis zum persönlichen Eindruck von Arzt und Praxispersonal.

Von den Ergebnissen der Befragung sollen zunächst die einzelnen Ärzte erfahren. Dass sie später auch für die Allgemeinheit veröffentlicht werden, wollte Peter Müller, Sprecher der Stiftung, allerdings nicht ausschließen. Durch das PZI-Projekt sollen Ärzte Probleme in ihrer Praxis besser erkennen. "Wir wollen uns nicht hinstellen und sagen: Der eine Arzt ist gut, der andere schlecht", sagt Müller. Verbesserungen in den Praxen nutze Ärzten und Patienten gleichermaßen.

Die Stiftung Gesundheit hat alle rund 160 000 Arztpraxen in Deutschland gespeichert. "Jeder niedergelassene Arzt kann bei uns bewertet werden", sagte Müller. Die Fragebögen seien schnell ausgefüllt, gespeichert und ausgewertet werde anonym. PZI sei die erste flächendeckende und kontinuierliche Befragung von Patienten niedergelassener Ärzte in Deutschland überhaupt.

Da nicht jedermann online ist, sei die Erhebung nicht repräsentativ, sagte Müller. Praxen auf dem Land oder mit vielen älteren Patienten dürften seiner Einschätzung nach seltener bewertet werden als solche in den Großstädten mit eher jungem Publikum. "Wir denken aber schon, dass wir eine breite Datenbasis bekommen, um sinnhafte Ergebnisse errechnen zu können." Bei der Auswertung arbeitet die Stiftung mit der Universität Kiel zusammen.

Dass einige Ärzte nicht froh über anonyme Patienten-Noten sein werden, ist nicht auszuschließen. "Zugegeben, wir betreten hier Neuland", sagte Müller. "Aber langfristig dient es allen Beteiligten, Ärzten und Patienten.

Kiel (gms). Die Deutschen können ihren Ärzten jetzt Noten geben. Die Stiftung Gesundheit in Kiel startet dazu am 1. Mai im Internet das Projekt "Patienten-Zufriedenheits-Index (PZI)". Unter www.arzt-auskunft.de können Patienten ihre Mediziner in neun Kategorien beurteilen - von der Ausstattung der Praxis bis zum persönlichen Eindruck von Arzt und Praxispersonal.

Von den Ergebnissen der Befragung sollen zunächst die einzelnen Ärzte erfahren. Dass sie später auch für die Allgemeinheit veröffentlicht werden, wollte Peter Müller, Sprecher der Stiftung, allerdings nicht ausschließen. Durch das PZI-Projekt sollen Ärzte Probleme in ihrer Praxis besser erkennen. "Wir wollen uns nicht hinstellen und sagen: Der eine Arzt ist gut, der andere schlecht", sagt Müller. Verbesserungen in den Praxen nutze Ärzten und Patienten gleichermaßen.

Die Stiftung Gesundheit hat alle rund 160 000 Arztpraxen in Deutschland gespeichert. "Jeder niedergelassene Arzt kann bei uns bewertet werden", sagte Müller. Die Fragebögen seien schnell ausgefüllt, gespeichert und ausgewertet werde anonym. PZI sei die erste flächendeckende und kontinuierliche Befragung von Patienten niedergelassener Ärzte in Deutschland überhaupt.

Da nicht jedermann online ist, sei die Erhebung nicht repräsentativ, sagte Müller. Praxen auf dem Land oder mit vielen älteren Patienten dürften seiner Einschätzung nach seltener bewertet werden als solche in den Großstädten mit eher jungem Publikum. "Wir denken aber schon, dass wir eine breite Datenbasis bekommen, um sinnhafte Ergebnisse errechnen zu können." Bei der Auswertung arbeitet die Stiftung mit der Universität Kiel zusammen.

Dass einige Ärzte nicht froh über anonyme Patienten-Noten sein werden, ist nicht auszuschließen. "Zugegeben, wir betreten hier Neuland", sagte Müller. "Aber langfristig dient es allen Beteiligten, Ärzten und Patienten.

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