Pazifischer Ozean : US-Militärflugzeug stürzt über Guam ab

Ein B52-Bomber der US-Armee ist in der Nähe der Pazifik-Insel Guam ins Meer gestürzt. Bislang ist unklar, ob die Besatzungsmitglieder überlebt haben - die Suche nach den sechs Soldaten dauert an.

WashingtonEin Langstreckenbomber der US-Armee mit sechs Soldaten an Bord ist am Montag über amerikanischem Gebiet abgestürzt. Es gebe bislang keine Informationen darüber, ob jemand überlebt habe, sagte der Kapitän der Andersen-Air-Force-Basis, Joel Stark, nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN. Rettungsmannschaften der US-Küstenwache und der Marine suchen die Gegend etwa 50 Kilometer nordwestlich der Insel Guam im pazifischen Ozean ab. Die Unglücksursache ist demnach noch unklar.

Der Langstreckenbomber B52H Stratofortress stürzte um 9:45 Uhr Ortszeit ab, wie Stark schilderte. Zu diesem Zeitpunkt sollte eine B52 anlässlich des 64. Jahrestages der Befreiung der Insel von japanischer Besatzung über eine feiernde Menschenmenge fliegen. Dass das abgestürzte Flugzeug allerdings die dafür vorgesehene Maschine war, konnte Stark nicht bestätigen.

Heimatflughafen des Unglücksbombers war die Barksdale-Air-Force-Basis im Bundesstaat Louisiana im Süden der USA. In Guam war die B52 im Rahmen eines viermonatigen Austauschs stationiert. Die Insel liegt auf Höhe der Philippinen zwischen Japan und Australien im Westpazifik. (jam/dpa)

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