")})}else Z(e)?e.top.open(d,o):e.location.assign(d)}function Y(e){e.style.setProperty("display","inherit","important")}function K(e){return e.height<1}function _(e,d){return 0==d.offsetHeight&&0!=e.offsetHeight}function O(e){return 0==e.offsetHeight}function V(e,d){var o="";for(i=0;i=2)){var i=o.getBoundingClientRect();if("undefined"==typeof o.width)var r=o.offsetHeight,h=o.offsetWidth;else var r=o.height,h=o.width;if(0!=r&&0!=h){var a=i.left+h/2,u=i.top+r/2,l=d.documentElement,p=0,s=0;if(e.innerWidth&&e.innerHeight?(p=e.innerHeight,s=e.innerWidth):!l||isNaN(l.clientHeight)||isNaN(l.clientWidth)||(p=d.clientHeight,s=d.clientWidth),0<=u&&u<=p&&0<=a&&a<=s){if(e.uabAv[n]++,e.uabAv[n]>=2){var f=function(){};T(t,f,f),e.clearTimeout(e.uabAvt[n])}}else e.uabAv[n]=0}}}e.UABPdd=H;var G=I("head"),F=null;navigator.userAgent.search("Firefox")==-1&&(d.addEventListener?d.addEventListener("DOMContentLoaded",z,!1):d.attachEvent&&d.attachEvent("onreadystatechange",function(){"complete"===d.readyState&&z()})),e.addEventListener?e.addEventListener("load",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("onload",z),e.addEventListener?e.addEventListener("addefend.init",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("addefend.init",z)}(window,document,Math); /* 3a5c75b490572c1e1694db187d06fe83 */

Pfingstmessen : Papst ruft nach Versöhnung

Sie hatten sie alle, die zentralen Themen der Woche: Birma, Libanon, menschliches Miteinander. Beim diesjährigen Pfingsgottesdienst zeigten sich die Bischöfe und Papst Benedikt XVI. sehr zeitnah. "Versöhnung" lautete die gemeinsame Botschaft. Adressaten waren vor allem die Regierungen im Libanon und in Birma.

Papst
Pfingstmesse im Petersdom: Papst ruft zum Dialog im Libanon auf -Foto: dpa

Rom/FreiburgVersöhnung, Frieden und Hilfe für die Opfer der Zyklon-Katastrophe in Birma waren die zentralen Themen der Pfingstgottesdienste. In Rom rief Papst Benedikt XVI. am Sonntag zum Ende der Gewalt im Libanon auf. "Der Dialog, das gegenseitige Verständnis und die Suche nach einem vernünftigen Kompromiss sind der einzige Weg, der dem Libanon seine Institutionen zurückgeben kann und der Bevölkerung die notwendige Sicherheit, um ein würdiges Leben voller Hoffnung auf ein Morgen führen zu können", sagte das katholische Kirchenoberhaupt vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz.

Zuvor hatte Benedikt im Petersdom die traditionelle Pfingstmesse gefeiert. Dabei rief er zur Versöhnung zwischen den Menschen auf. "Der Frieden Christi verbreitet sich nur durch die erneuerten Herzen von Männern und Frauen, die sich versöhnt haben und die der Gerechtigkeit dienen, bereit dazu, den Frieden auf der Welt zu verbreiten." Weiter betonte der Papst, dass die katholische Kirche keine "Föderation von Kirchen" sei, sondern eine "einzige Realität", der zahlreiche verschiedene Sprachen und Kulturen angehörten. Wichtig sei die "Akzeptanz dieser Unterschiedlichkeit".

Vorwurf nach Birma: Ignoranz und Arroganz

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, forderte die Menschen zu mehr Miteinander in einer globalisierten Welt auf. "An der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, sollen die Quellen sichtbar werden, aus denen wir leben. Miteinander statt Gegeneinander, Versöhnung statt Vorurteile, Verantwortung statt Desinteresse, Gemeinschaft statt Egoismus - das sind die Markenzeichen des Heiligen Geistes, das ist der Weg der Kirche in die Zukunft", sagte der Freiburger Erzbischof in seiner Pfingstpredigt im Freiburger Münster.

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst warf der Militärdiktatur in Birma "Ignoranz und Arroganz" vor. Beim traditionellen Pfingstgottesdienst der Sprachen und Nationen im Frankfurter Dom beklagte der katholische Bischof am Samstagabend die Hindernisse für die internationalen Hilfskräfte, die den Menschen nach dem verheerenden Zyklon helfen wollen: "Wir sehen gegenwärtig auf erschreckende Weise, wie viel Leid Menschen zugefügt wird, wenn es die Verweigerung gibt, über Grenzen hinauszugehen."

Der Ruf nach Versöhnung und die Bitte um Hilfe für die Opfer der Zyklon-Katastrophe in Birma standen auch im Mittelpunkt des Pfingstgottesdienstes vor der Dresdner Frauenkirche. Mehrere hundert Menschen, überwiegend Besucher des Evangelischen Jugendfestivals EVA, verfolgten den Gottesdienst unter freiem Himmel. "Nichts hat die Welt so nötig wie Menschen, die mit ihren Gaben dem Frieden dienen und bereit sind zur Versöhnung", sagte der Landesbischof der evangelischen Landeskirche Sachsen, Jochen Bohl.

Im Zeichen des Heiligen Geist

Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hofft auf ein "neues Pfingsten" für die katholische Kirche. Die Gläubigen müssten dem Heiligen Geist allerdings eine Chance geben, sagte Marx am Sonntag in München. Dabei stellte er auch das Projekt zur Neuorientierung und Neustrukturierung des Erzbistums vor. Die Vorbereitungen seien weit gediehen. Künftig soll es nur noch so viele Seelsorgeeinheiten wie Gemeindepriester geben. Aufgrund des Priestermangels würden damit rund 100 Einheiten wegfallen.

Die Kirche feiert das Pfingstfest alljährlich 50 Tage nach dem Osterfest. Diese Zeitspanne wurde aus der jüdischen Tradition übernommen. Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren, und bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises. (saw/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben