Philippinen : Drei Tote nach Taifun "Utor"

Auf den Philippinen sind beim Durchzug des Taifuns "Utor" mindestens drei Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Kinder. Fast 90.000 Menschen müssen vor dem Sturm fliehen.

Legaspi - Wie die Rettungskräfte mitteilten, wurden noch vier Menschen vermisst. Sie wurden von den durch die heftigen Regenfälle verursachten Fluten mitgerissen, ihre Überlebenschance wurde als gering eingeschätzt. Örtlichen Rundfunkberichten zufolge wurden auch auf der Insel Boracay mindestens 15 Menschen vermisst. Fast 90.000 Menschen mussten auf der Flucht vor dem Sturm ihre Häuser verlassen, die meisten von ihnen leben in der Region Bicol.

In Bicol hatte erst vor elf Tagen der Taifun "Durian" gewaltige Schlammlawinen am Vulkan Mayon ausgelöst; 1300 Menschen kamen ums Leben. Der Sturm bewegte sich nach Angaben der Meteorologen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in nordwestlicher Richtung auf das Chinesische Meer zu (tso/AFP)

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