Physik-Nobelpreis : Auszeichnung für deutschen Forscher

Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht an zwei US-amerikanische und den deutschen Forscher Theodor Hänsch, der an der Universität München lehrt. Der 63-Jährige beschäftigt sich mit Quantenoptik.

Stockholm - Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Münchner Forscher Theodor Hänsch und die US-Forscher Roy Glauber und John Hall. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Hänsch und Hall teilen sich eine Hälfte der Auszeichnung für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, Glauber bekommt die andere Hälfte des Preises für Beiträge zur Quantentheorie der optischen Kohärenz.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro (10 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Im vergangenen Jahr hatten die drei US-Forscher David J. Gross, H. David Politzer und Frank Wilczek den Physik-Nobelpreis für Erkenntnisse zur Kraft zwischen den kleinsten Materieteilchen erhalten, den Quarks.

Am Mittwoch folgt die Bekanntgabe der diesjährigen Chemie-Nobelpreisträger. Traditionsgemäß werden alle Nobelpreise am 10. Dezember überreicht, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel. (tso/dpa)

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