• "Pinkelaffäre": Prinzen-Anwalt erwägt rechtliche Schritte - Bild kündigt Foto-Veröffentlichung an

Welt : "Pinkelaffäre": Prinzen-Anwalt erwägt rechtliche Schritte - Bild kündigt Foto-Veröffentlichung an

Der Streit um die angebliche "Pinkelaffäre" zwischen Ernst August Prinz von Hannover und der "Bild"-Zeitung hat sich weiter verschärft. Das Blatt kündigte an, in seiner Donnerstagsausgabe neue Fotos als Beweis dafür zu präsentieren, dass der Prinz tatsächlich wie behauptet gegen die Außenfassade des türkischen Pavillons auf der Expo 2000 uriniert hat. "Es gibt einen ganzen Fotostreifen, der die gesamte Szene festhält. Den zeigen wir", sagte "Bild"-Chefredakteur Udo Röbel der dpa am Mittwoch. Die Fotos stammen nach "Bild"-Angaben von einem Expo-Besucher, der den Prinzen aus dem türkischen Pavillon heraus abgelichtet hat.

Ernst August, Mann von Caroline von Monaco, hatte bei der türkischen Botschaft wiederholt dementiert, dass er sich bei seinem Expo- Rundgang am vergangenen Donnerstag anlässlich des Nationentages Monacos an der türkischen Fassade erleichtert habe. Der Hamburger Rechtsanwalt Matthias Prinz, der Ernst August bereits mehrfach vertreten hatte, prüft rechtliche Schritte gegen die Zeitung. Die "Bild"-Zeitung hatte Ernst August am Montag wegen angeblicher beleidigender Anrufe angezeigt. Er soll die Redaktionsleiterin Anne-Kathrin Berger bedroht und beschimpft haben.

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