Posh und Becks : "New York Post" watscht Posh ab

Die Beckhams ließen nichts anbrennen: Die Ankunft des Promi-Paares in Los Angeles war medienwirksam inszeniert. Die TV-Show "Victoria Beckham: Coming to America" stieß jedoch auf wenig Gegenliebe.

Victoria Beckham Foto: dpa
Victoria Beckham im Blitzlichtgewitter. Die Fotografen nehmen die Gattin von Becks unter Beschuss. -Foto: dpa

HollywoodVictoria Beckham hat sich am Montagabend in einer TV-Doku dem amerikanischen Publikum vorgestellt. "Ich glaube, ich werde Los Angeles mögen", sagte die 33 Jahre alte Ehefrau von Fußballstar David Beckham (32) in der einstündigen Show "Victoria Beckham: Coming to America". Darin ist zu sehen, wie das Spice-Girl auf hohen Absätzen in der neuen Wahlheimat auf Häusersuche geht, den Führerschein macht, sich mit Blondinen zum Lunch trifft und in Luxusläden einkauft.

Ursprünglich hatte der Sender NBC eine sechsteilige Mini-Serie über Beckhams Ankunft in Los Angeles geplant, die dann aber auf eine Stunde gekürzt wurde. Eine "Orgie der Genusssucht", lästerte die "New York Post" über Beckhams Selbstdarstellung, in der Ehemann David kaum zu Wort kommt. "Sie wirkt freundlich und hat auch etwas Humor, aber das ist nicht genug, um die Zuschauer eine Stunde lang mit Hausbesichtigungen, Sonnenbaden und Führerschein besorgen zu unterhalten", urteilte die "New York Times".

Posh rächt Mel B.

"Posh Spice" trifft sich mit einem Klatschspaltenschreiber, der auf seiner Webseite Perezhilton.com über Stars herzieht. Tom Cruise habe noch nicht versucht, sie für Scientology zu gewinnen, versichert Beckham. Bei der Frage, welchen Star sie nicht leiden könne, antwortete sie prompt: Eddie Murphy. Der Komiker hatte sich von ihrer schwangeren Freundin und Spice-Girl-Kollegin Mel B. getrennt und zunächst die Vaterschaft abgestritten. Murphy wurde aber kürzlich per DNA-Test als Vater identifiziert. Dann stellt Beckham dem Publikum ihre neue Assistentin vor. Ihre Mitarbeiterin sollte nicht zu hübsch sein, denn schließlich drehe sich alles nur um sie selbst, sagte Beckham mit einem Augenzwinkern.

Die dreifache Mutter, die ihre Söhne von den Kameras fern hält, resümierte am Ende selbstsicher: "Die Leute wollen uns hier haben. Sie wünschen sich, dass wir Erfolg haben." Für die "New York Times" ist Beckham aber nur "halbwegs berühmt dafür, irgendwie berühmt zu sein".  (mit dpa)

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