Welt : Prinz Harry entzückt Australien

Royal vertritt Königin Elizabeth II.

Fesch. In seiner Gardeuniform kam er besonders bei den Damen gut an. Foto: AFP
Fesch. In seiner Gardeuniform kam er besonders bei den Damen gut an. Foto: AFPFoto: AFP

Sydney - Mit viel Charme hat Prinz Harry die Frauenherzen in Australien bei seinem ersten offiziellen Besuch im Sturm erobert. Er vertrat seine Großmutter Königin Elizabeth II. am Samstag bei einer Flotten-Parade im Hafen von Sydney in einer feschen Gardeuniform. Doch für die Schaulustigen waren die Kriegsschiffe aus mehr als 20 Ländern Nebensache. Der 29-jährige Royal war die Attraktion. „Er ist hinreißend“, berichtete Suzy Vera (47) Lokalreportern. Auch die Premierministertöchter Bridget (20) und Frances (22) Abbott waren begeistert. „Er ist so unkompliziert“, schwärmte Bridget nach dem Treffen. Linda Wickens (51) drückte ihm ein Plüschtier für seinen Neffen Prinz George in die Hand, der Harry mit seiner Geburt vor zwei Monaten in der britischen Thronfolge auf Platz vier verdrängte.

Für Therese Burke (47) bückte der Prinz sich sogar, wie sie entzückt berichtete. Ihr Strohhut landete vor Harrys Füßen. „Der Strohhut als neuer Schneewittchen-Schuh, um sich einen Prinzen zu angeln“, scherzte Burkes Tochter Lauren (22) später. Dabei beteuerte die Mama, dass der fliegende Strohhut ein reines Versehen war.

Noch gewagter preschte Victoria McRae (20) vor. Sie paddelte Harrys Schiff im Hafen von Sydney entgegen und hielt ein Schild mit einer Liebeserklärung und ihrer Telefonnummer hoch. Sicherheitskräfte stoppten sie. „Ich dachte, ich hätte eine Chance“, sagte sie später. Ihr Motiv war eindeutig: „Er ist ein begehrter Junggeselle.“ Der Prinz flog anschließend mit Zwischenstopp in Perth Richtung Dubai weiter. Dort wollte er an einem Wohltätigkeitsball für seine Stiftung für benachteiligte Kinder teilnehmen. Harry war nach dem Schulabschluss 2003 schon mal einige Zeit auf einer Ranch im Busch in Australien. „Das ist hier wie meine zweite Heimat“, sagte er. Nächstes Mal bleibe er länger. „Dann werdet ihr Probleme habe, mich überhaupt loszuwerden“, scherzte er. dpa

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