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Prinzessin Leia aus "Star Wars" : Hollywood trauert um Carrie Fisher

Sie spielte in mehr als 40 Filmen, doch in Erinnerung blieb sie vor allem als Prinzessin im Weltraummärchen „Star Wars“. Jetzt ist Carrie Fisher im Alter von 60 Jahren gestorben.

Carrie Fisher in "Krieg der Sterne - Episode IV: Eine neue Hoffnung" (USA 1977).
Carrie Fisher in "Krieg der Sterne - Episode IV: Eine neue Hoffnung" (USA 1977).Foto: IMAGO

Der Tod von US-Schauspielerin Carrie Fisher alias Prinzessin Leia aus der „Star Wars“-Saga erschüttert die Filmwelt. „Möge die Macht mit Dir sein“, schrieb Regisseur Steven Spielberg in Anlehnung an das zentrale Film-Zitat zum Tod Fishers, die mit dem Weltraum-Epos berühmt geworden war. Sie starb am Dienstag im Alter von 60 Jahren in Los Angeles. „Die Welt hat sie geliebt“, teilte ihre Tochter Billie Lourd mit, die ebenfalls als Schauspielerin arbeitet. Alte Weggefährten Fishers zeigten sich bestürzt. 

„Sie war extrem klug, eine talentierte Schauspielerin, Autorin und Komödiantin mit einer sehr farbigen Persönlichkeit, die jeder liebte“, teilte „Star Wars“-Erfinder George Lucas dem „Hollywood Reporter“ zufolge mit. Fishers Mutter, die 84 Jahre alte Hollywood-Schauspielerin Debbie Reynolds, dankte auf Facebook „allen, die die Gaben und Talente meiner geliebten und unglaublichen Tochter“ angenommen hätten. 

Fischer hatte am Freitag auf einem elfstündigen Flug von London nach Los Angeles etwa 15 Minuten vor der Landung einen Herzinfarkt erlitten. Nach Angaben der Fluggesellschaft United Airlines schlugen die Flugbegleiter Alarm, weil eine Passagierin in der Luft das Bewusstsein verloren hatte und auf Maßnahmen an Bord nicht reagierte. Sie erholte sich aber zunächst. Am Sonntag hatte Fishers Mutter auf Facebook nach einer ärztlichen Behandlung noch erklärt, der Zustand ihrer Tochter sei stabil. 

Als Prinzessin Leia aus der „Star Wars“-Serie hatte sich die damals erst 20-jährige Fisher in die Herzen von Science-Fiction-Fans in aller Welt gespielt. 2015 kehrte sie in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in ihrer Paraderolle auf die Leinwand zurück. Die Tochter von Reynolds und dem Sänger Eddie Fisher (1928-2010) spielte auch in Filmen wie „Blues Brothers“, „Harry und Sally“ und „Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper“ mit. Sie veröffentlichte acht Bücher, darunter erst kürzlich ihre Autobiografie „The Princess Diarist“.

Schauspieler Harrison Ford, über den Fisher schrieb, sie habe früher eine Affäre mit ihm gehabt, erklärte in einem Statement, Carrie sei einzigartig, brillant und innovativ gewesen, außerdem lustig, unerschrocken und mutig. „Wir werden sie alle vermissen.“

Mark Hamill, der in der Sternenkrieger-Saga Luke Skywalker verkörperte, veröffentlichte bei Twitter ein Foto von Fisher und sich und schrieb dazu: „Keine Worte. #tief bestürzt“.

Auch Daisy Ridley, die in „Das Erwachen der Macht“ die Schrottsammlerin Rey gespielt hatte, sprach von einem „monumentalen Verlust“ und trauerte darüber, nun Abschied von Fisher nehmen zu müssen.

Schauspielerin Mia Farrow lobte Fisher als "großartig, humorvoll und talentiert".

(mit dpa)

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Sie war 'Prinzessin Leia': Carrie Fisher ist tot
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