Prominente : Fotohändler wollte Cruise erpressen

Das FBI hat einen Mann festgenommen, der den US-Schauspieler Tom Cruise mit Hochzeitsfotos erpressen wollte. Der 47-Jährige hatte für die Bilder eine siebenstellige Summe gefordert.

Cruise und Holmes
Das FBI hat einen Mann festgenommen, der den US-Schauspieler Tom Cruise mit Hochzeitsfotos erpressen wollte. Der 47-Jährige hatte...Foto: dpa

Los AngelesEin amerikanischer Fotohändler, der den Schauspieler Tom Cruise angeblich erpressen wollte, ist von der Bundespolizei FBI in Kalifornien festgenommen worden. Der Mann soll einem Mitarbeiter des Hollywoodstars vor sechs Wochen Fotos von der Hochzeit von Cruise und Katie Holmes zum Verkauf angeboten und dafür über eine Million Dollar verlangt haben, berichtete der Internetdienst "E!Online" unter Berufung auf den Anwalt des Schauspielers. Die Bilder von der Hochzeit in Italien im vergangenen November seien vor einiger Zeit gestohlen worden, sagte Anwalt Bertie Fields der Webseite "Smoking Gun". Der 47-Jährige sitze nun in Los Angeles in Untersuchungshaft, hieß es.

Cruise (45) steht derzeit in Berlin und Brandenburg für den Film "Valkyrie" über das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 vor der Kamera. Er verkörpert den Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Einzelheiten über die Zahl der Fotos und ihr Verschwinden aus dem Besitz des Promi-Paares wurden zunächst nicht bekannt.

Der festgenommene Foto-Händler sorgte in der Vergangenheit schon häufig mit dubiosen Geschäften für Schlagzeilen. So hatte er etwa Nacktfotos und Videos von Stars wie Paris Hilton, Colin Farrell und Jamie Foxx zum Verkauf angeboten. Er arbeitete auch mit einen Müllabfuhrunternehmer zusammen, der im vergangenen Jahr Nacktfotos von der "Desperate Housewives"-Darstellerin Marcia Cross in deren Mülltonne entdeckt hatte und die pikanten Aufnahmen vermarkten wollte. Nach der Trennung von Britney Spears und Kevin Federline bot der Händler für die Beschaffung eines Sex-Video des Paares eine Millionen-Belohnung an. Ein derartiges Video wurde aber nie veröffentlicht. (mit dpa)

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