Promis : Britney Spears: Leben schlimmer als Gefängnis

Sie fühle sich wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier": Seit ihrem Zusammenbruch im Frühjahr hat Britney Spears offenbar wenig Freude. Ihr Leben sei schlimmer als eine Gefängnisstrafe.

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Gequältes Lächeln: Britney Spears leidet. -Foto: dpa

Los AngelesUS-Popstar Britney Spears empfindet ihr Leben nach ihrem Zusammenbruch im Frühjahr nach eigenen Worten schlimmer als eine Gefängnisstrafe. "Selbst wenn man ins Gefängnis muss, kommt man irgendwann wieder raus. Aber in meinem Fall hört es nie auf", sagte die 26-Jährige laut Zeitungsberichten in einem Interview für eine 90-minütige Dokumentation, die Ende des Monats in den USA auf MTV laufen soll. Manchmal fühle sie sich wie in dem Bill-Murray-Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Seit einem Nervenzusammenbruch Anfang des Jahres steht Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie.

Sie war zuvor während des Sorgerechtsstreits mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline um die beiden gemeinsamen Söhne wiederholt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Wegen Alkohol- und Drogenmissbrauchs verlor sie das Sorgerecht für die zwei und drei Jahre alten Söhne Sean Preston und Jayden James. Die Sängerin, der es sei einigen Monaten besser zu gehen scheint, darf die Kinder aber besuchen.

Sie fühlt sich kontrolliert

Sie werde für ihre zwischenzeitlichen Eskapaden "für eine sehr lange Zeit bezahlen müssen", sagte Spears laut dem US-Magazin "People" in der Dokumentation. Ihr jetziges Leben werde zu sehr von anderen kontrolliert: "Wenn ich nicht unter diesen Beschränkungen stehen würde, könnte ich mich so frei fühlen." Sie habe das Gefühl, ihre Lektion gelern zu haben: "Genug ist genug."

Spears war zwischen 2000 und 2005 der bestbezahlte Popstar der Welt. Nach der Krise der vergangenen Monate mied sie in jüngster Zeit das Rampenlicht und arbeitet an einem neuen Album. "Circus" soll am 2. Dezember zu Spears' 27. Geburtstag veröffentlicht werden. Die erste Single-Auskopplung "Womanizer" liegt an der Spitze der US-Charts. (svo/AFP)

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