Psychologie : Jugendliche haben Angst vor Social-Media-Einträgen ihrer Eltern

Kinder und Jugendliche haben Angst, dass ihre Eltern in sozialen Netzwerken über sie berichten. Nach Angaben von Forschern ist Eltern oft nicht klar, was sie da anrichten.

Ein gemaltes Facebook-Logo in der Zentrale in Dublin.
Ein gemaltes Facebook-Logo in der Zentrale in Dublin.Foto: dpa

Als Zündstoff für den Familienfrieden bezeichnen Forscher Social-Media-Äußerungen von Eltern über ihre Kinder. Jugendliche sehen ihren „guten Ruf“ in Gefahr und haben Angst vor „peinlichen“ Indiskretionen. Die meisten Eltern ahnten nicht das Geringste von dieser Problematik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Washington, über die „Psychologie heute“ berichtet.

Jugendliche akzeptierten Regeln beim Nutzen ihres Smartphones eher, wenn sie beim Aushandeln von Zeiten und Inhalten mitbestimmen können. Die Studie machte zudem deutlich, dass generelle Verbotsregeln („kein eigenes Handy“ oder „kein Facebook“) deutlich leichter akzeptiert würden als situationsabhängige Vorgaben wie „kein Handy beim Abendessen“ oder „sonntags keine Sozialen Netzwerke“. (KNA)

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