Raumfahrt : Astronauten sollen Hubble reparieren

Sieben Astronauten sind mit einer Raumfähre ins All aufgebrochen, um das betagte Weltraumteleskop "Hubble" zu reparieren. Bei zahlreichen Außeneinsätzen werden sie ihm eine neue Kamera, aufgeladene Batterien und ein besseres Steuerungssystem verpassen.

WashingtonDer Start dieser riskanten Mission lief in Washington reibungslos ab. Ziel ist, "Hubble" bis ins Jahr 2014 einsatzfähig zu halten. Durch neuere Technik soll sich die Effektivität des Teleskopes um 90 Prozent steigern, hofft die Nasa.

Von Donnerstag bis Montag sollen die Astronauten täglich sechseinhalt Stunden im Außeneinsatz an den Reparaturen von "Hubble" arbeiten. Sollte etwas dramatisch schiefgehen und ein Astronaut im All stranden, steht zusätzlich die "Endeavour" bereit, um zu unterstützen.

Am 19. Mai soll das Teleskop wieder in die Weiten des Alls entlassen werden, die Besatzung der Raumfähre wird für den 22. Mai in Cape Canaveral erwartet. (dpa/mm)

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