Regenwald : Bäume gefällt - 177 Millionen Dollar Strafe

Ein Berater des britischen Premiers Gordon Brown muss wegen der Abholzung hunderttausender Bäume im brasilianischen Regenwald eine Strafe von 177 Millionen Dollar zahlen. Der Gründer einer Nicht-Regierungsorganisation hat sich offiziell dem Schutz des Regenwaldes verschrieben.

Regenwald
Abholzung bedroht den Regenwald am Amazonas. -Foto: dpa

Sao PauloWegen der Abholzung von 230.000 Bäumen im Amazonas-Becken muss der schwedische Geschäftsmann Johan Eliasch eine Strafe von 177 Millionen Dollar zahlen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wurde die Strafe gegen Eliasch, einen Berater des britischen Premiers Gordon Brown, vom Brasilianischen Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen festgesetzt. Er soll die Bäume auf dem Gelände des Unternehmens Gethal gefällt haben, ohne dafür eine Genehmigung zu haben.

Die jüngsten offiziellen Zahlen zeigten, dass die Waldrodung am Amazonas sich beschleunigt hat. Eliasch verfügt über die schwedische und die britische Staatsangehörigkeit. Er gründete die Nicht-Regierungsorganisation Cool Earth, die nach eigenen Angaben den Wald am Amazonas schützen will, indem sie dort Gelände aufkaufen lässt. Nach Erkenntnissen der brasilianischen Behörden besitzt Gethal inzwischen 57 Landstücke mit einer Fläche von 121.000 Hektar. (jr/AFP)

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