Brandenburg : Wasserbüffel fürs Untere Odertal

Im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal sollen demnächst Wasserbüffel angesiedelt werden. Das kündigte der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Berg, jetzt in Criewen an.

BrandenburgDie Tiere sollten in den sumpfigen Auen im nördlichen Bereich des Odertals heimisch werden. Sie sollten nicht vom Nationalpark selbst angesiedelt werden, sondern von den Landwirten in der Nachbarschaft. Der Nationalpark werde die Bauern dabei unterstützen. Darüber hinaus will der Verein Auerochsen und Wisente ins Odertal holen. Diese Tiere seien hervorragend für eine extensive Nutzung der Schutzzone zwei im Nationalpark geeignet, sagte Berg. Auf diesen Flächen darf der Mensch eingeschränkt tätig sein.

„Wir versprechen uns von der Haltung dieser Tiere auch positive Auswirkungen auf den Tourismus im Nationalpark“, erklärte Berg. Die Nationalpark-Förderer sind mit einem Eigentum von etwa 6000 Hektar der größte Flächenbesitzer im Schutzgebiet. Sie wollen ihre Flächenkäufe auch in diesem Jahr fortsetzen. Tsp

Auskunft: Tourismusverein Am Unteren Odertal e. V., Vierradener Straße 36, 16303 Schwedt; Telefon: 033 32 / 255 90, im Internet: www.nationalpark-unteres-oder tal.eu/

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