Reise : Das Risiko reist nicht überall mit

Somalia ist weiterhin das gefährlichste Land der Welt. Das hat das Beratungsunternehmen Control Risks mit Blick auf 2014 ermittelt. Für die meisten Pauschaltouristen ist das eher unerheblich – wichtiger dürfte da schon die Meldung sein, dass auch in Mexiko erhöhte Vorsicht nötig ist. Zumindest der Nordteil des Landes rund um Acapulco und die Golfküste wird mit einem hohen Sicherheitsrisiko bewertet. In der ersten Hälfte des Jahres haben sich laut den Experten 20 Prozent aller Entführungen weltweit in Mexiko ereignet.

In die meisten europäischen Länder können Touristen dagegen ohne Bedenken reisen. Nur auf Sizilien und in Süditalien sowie Teilen von Griechenland, in Albanien, Bosnien-Herzegowina und Nordirland gebe es ein gewisses Risiko. Ebenfalls ein sicheres Pflaster sind laut Control Risks die USA und Kanada. In Nordafrika werden Tunesien und Marokko mit einem niedrigen Sicherheitsrisiko bewertet, auch in Oman und im Iran wird das Sicherheitsrisiko eher niedrig angesehen.

Erhöhte Vorsicht gilt in Asien: Teile von Birma, Kambodscha, Indonesien und den Philippinen weisen ein hohes Sicherheitsrisiko auf. Die Touristenhochburg Thailand wird dagegen als sicher eingestuft.

Control Risks untersucht jedes Jahr die Sicherheit der Länder. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, zum Beispiel das Risiko Opfer einer Entführung zu werden. dpa

Mehr dazu im Internet:

controlrisks.com

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