TIPPS FÜR POLEN : Zu Fuß zum Berggeist

Rübezahl allerwege
Rübezahl allerwegeFoto: IMAGO

ANREISE
Im Vergleich zu Vorkriegszeiten dauert die Anreise ins polnische Riesengebirge mit der Bahn heute nahezu doppelt so lange. Bei Umstiegen in Posen und Hirschberg dauert die Reise nach Schreiberhau knapp neun Stunden. Autofahrer nehmen ab Berlin die 300 Kilometer lange Route über Görlitz.

UNTERKUNFT
Wer das polnische Riesengebirge kennenlernen möchte, wohnt vorzugsweise in Karpacz (Krummhübel) oder Szklarska Poreba (Schreiberhau). Beide Orte bieten von der Pension bis zum Vier-Sterne-Haus alle Arten von Unterkünften. Beispielsweise das Szrenicowy Dwor (Internet: szrenicowydwor.pl, Telefon: 00 48 / 75 / 717 34 61), ein Drei-Sterne-Haus in Schreiberhau (34 Zimmer). Eine Drei-Nächte-Pauschale mit Halbpension kostet rund 200 Euro (Doppelzimmer).

Wer ein paar Kilometer Autofahrt zum Fuß der Berge nicht scheut, kann auch im beschaulichen Lomnitz wohnen. Eine Ferienwohnung gibt es dort ab 15 Euro pro Person und Nacht (Internet: landhaus-lomnitz.de; Telefon: 030 / 212 34 19 10).

Das Hotel Schloss Lomnitz bietet eine Pauschale an: sechs Nächte mit Halbpension für 275 Euro pro Erwachsenem, Kinder zwischen 5 und 16 Jahren zahlen 95 Euro (palac-lomnica.pl/de; Telefonnummer: 00 48 / 75 / 713 04 60).

VERANSTALTER
„Auf den Spuren Rübezahls“ bietet Wikinger Reisen eine achttägige Tour mit sieben Hotelübernachtungen an. Inklusive Transfer ab Görlitz kostet die Reise mit diversen geführten Winterwanderungen 720 Euro (Einzelzimmerzuschlag: 185 Euro). Laut Homepage des Veranstalters (wikinger-reisen.de) sind die für diesen Winter geplanten Termine bereits ausgebucht, Vormerkungen für den kommenden Winter werden angenommen. Telefonnummer: 023 31 / 90 46

ALLGEMEINE AUSKUNFT
Polnisches Fremdenverkehrsamt, Hohenzollerndamm 151, 14199 Berlin; Telefon: 030 / 210 09 20; Internet: polen.travel/de

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