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Schicke Strandbude

Heute ist das „Sansibar“ auf Sylt eine Legende, und man kann sich nicht mehr vorstellen, mit welchen Schwierigkeiten Herbert Seckler, der Wirt, am Anfang zu kämpfen hatte. Seine Geschichte macht aus einem klassischen Coffee-Table-Book eine interessante Lektüre für Sylt-Fans, die noch nicht jedes Geheimnis der Insel inhaliert haben.

Mit 22 Jahren kam der Schwabe Herbert Seckler nach Sylt und verliebte sich auf Anhieb in die Luft und das Meer. Kampen war damals schon ein Lieblingsziel der Schönen und Reichen, viele Lokale dort galten als Ikonen des glamourösen Lebensstils der oberen Zehntausend. Seckler war zunächst abgebrannt, in jeder Hinsicht. Erst 1983 stellte sich der Erfolg ein. Längst hat er prominente Freunde, wie Wolfgang Joop, Gunter Sachs, Günter Netzer, Udo Lindenberg, die Beiträge für das Buch geschrieben haben.

Es gibt schöne Fotos und eine Sammlung von 62 Lieblingsrezepten aus dem Sansibar, das auch für seine Weinsammlung berühmt ist. Um das zu wissen, muss man nicht nach Sylt fahren. Auch an Bord der ICEs gibt es Weine des Strandlokals, bei Air Berlin Wein und Essen. Bi







— Inga Griese und Herbert Seckler:
Das große Sansibar Buch. Verlag Collection Rolf Heyne, München, Juli 2010, 336 Seiten, 39,90 Euro

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