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77 Überraschungen im Harz



Goethe und Heine waren ganz vernarrt in den Harz. Und natürlich kann man – mit ihren Büchern – immer noch auf ihren Spuren wandern. Aber sonst? Was fängt man an in diesem eher verschlafen wirkenden Mittelgebirge? Gisela Buddée hat gleich 77 Ideen. Versammelt sind sie in einem handlichen Bändchen von Merian aktiv. Den „Welt-Wald“ in Bad Grund etwa könnte man erkunden und Mammutbäume, Weinblattahorn oder allerlei asiatische Gehölze bestaunen. Im Kräuterpark von Altenau sind wohl tausend Düfte zu erschnuppern, und in Langenstein bei Halberstadt sind Höhlenwohnungen anzuschauen.

Familien mit Kindern haben im Harz sowieso die Qual der Wahl. Die kleinen Besucher können mit Sherlock Frog, dem Walddetektiv, auf Verbrecherjagd gehen und lernen dabei spielend, welcher Pfotenabdruck zu welchem Tier gehört. In Hasselfelde möchten Kinder zu Cowboys und Cowgirls werden oder sich ein bisschen gruseln am Hexentanzplatz von Thale. Blumenliebhaber werden glücklich im Rosarium von Sangerhausen. 8300 Rosenarten blühen hier, darunter auch schwarze und grüne. Der Harz, so staunt man beim Durchblättern des Buches, steckt voller Überraschungen. Und das Allerbeste ist: Für Berliner liegen sie ja fast vor der Haustür. Auf den letzten Seiten des Buches hilft ein Veranstaltungskalender bei der Planung, etliche praktische Tipps sind notiert. Auch, dass der Harz ein Herz für Vierbeiner hat. In Wildemann gibt es einen Hundewald, wo die Tiere leinenlos herumtoben können. Hella Kaiser











— Gisela Buddée:

Harz – 77 Ideen für

die freie Zeit. Merian aktiv, München 2013,

11, 99 Euro

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