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Touristen meiden Griechenland



Die jüngsten Ausschreitungen in Athen haben zu einem dramatischen Rückgang des Tourismus geführt. Seit dem 5. Mai, als drei Menschen in einer Bank im Zentrum Athens den Tod fanden, sind nach offiziellen Angaben der Hotelierkammer der griechischen Hauptstadt tausende Annullierungen eingegangen. „Wir haben täglich fast 2000 Zimmer, die abbestellt werden“, sagte der Präsident der Hotelierkammer Athens, Giorgos Tsakiris, in dieser Woche.

Auch auf den Inseln, wo es gar keine Ausschreitungen gab, seien die Reservierungen stark zurückgegangen – auf Rhodos um rund 18 Prozent und auf Kreta um etwa zehn Prozent, hieß es. Die Hoteliers führen den Rückgang teils auf die schlimmen Szenen aus Athen, teils auf die schlechte Finanzlage und teils auch auf extrem negative und hämischen Berichte in der Presse in Deutschland zurück. „So was haben wir noch nie erlebt“, sagte der Hotelier Kostas Spyropoulos aus der Hafenstadt Patras. dpa

Chemnitz feiert seinen Namen

Karl-Marx-Stadt ist Geschichte – schon seit zwanzig Jahren. Den Jahrestag der Rückbenennung ihrer Stadt feiern die Chemnitzer nun vom 27. Mai bis 1. Juni – zum Beispiel mit dem Theaterfest „Chemnitz – Schönste Blume des Ostens!“ oder mit dem Festival „Begegnungen“, das Kunst- und Kulturprojekte in die Stadt holt. Höhepunkt der Feiern ist eine große Open-Air-Party rund um das Karl-Marx-Monument im Zentrum. Am 1. Juni 1990 war die Stadt nach einer Bürgerbefragung und einem Ratsbeschluss von Karl-Marx-Stadt in Chemnitz zurückbenannt worden. dpa

www.chemnitz-tourismus.de

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