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Dem Hochwasser trotzen

In Sachsen, insbesondere in den östlichen Landesteilen, stehen die Telefone in den Tourismusbüros und bei Veranstaltern nicht still. Reisende, die bereits ihren Urlaub geplant, ihre Unterkünfte gebucht haben, erkundigen sich, ob sie überhaupt anreisen sollten: „Sollen sie“, lautet die Auskunft. Auch wenn der Pegel der Elbe noch steige, gebe es keine akute Gefährdung, trotz der für diesen Sonntag angekündigten weiteren Regenfälle. Sollten Wanderrouten, etwa in der Sächsischen Schweiz, unbegehbar sein, gebe es ausreichend Alternativen, lässt etwa der Dresdner Veranstalter Augustus Tours seine Gäste wissen. Der Sächsische Weinwanderweg oder der sogenannte Malerweg brauchten einen Vergleich mit den Routen durch die Sächsische Schweiz nicht zu scheuen. Auch aus der Oberlausitz wird gemeldet, die touristischen Einrichtungen seien wieder „fit“. Allein der Oder-Neiße-Radweg (im Abschnitt Zittau–Görlitz) und der Spreeradweg (im Abschnitt Eibau–Bautzen) seien von größeren Schäden betroffen. Radwanderern wird der „Froschradweg“ durch das Lausitzer Seenland besonders empfohlen, da er durch das Hochwasser kaum beeinträchtigt sei.

„The World“ versandet

Das gigantische Inselprojekt „The World“ vor Dubai droht allem Anschein nach zu versanden. Satellitenbilder der Nasa zeigten, so berichtet die britische „Daily Mail“, dass die künstliche Inselwelt im Meer versinke. Die 270 Inseln sind in Form einer Weltkarte angeordnet und stellen Kontinente und Länder der Erde dar. Die Inseln haben eine Größe zwischen 23 000 und 87 000 Quadratmetern. Sie sind ausschließlich per Boot oder Helikopter zu erreichen. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg schreibt, will der österreichische Investor Josef Kleindienst angeblich Geld in das Projekt stecken. Kleindienst sehe auf Jahrzehnte hinaus keine Nachfrage mehr in Dubai außer im Bereich der Ferienunterkünfte. Der 46-Jährige setzt darauf, dass Luxusvillen und -hotels boomen werden, obwohl bekannt ist, dass die Auslastungsraten vieler Hotels in Dubai katastrophal niedrig sind.

Nicht alles sauber

Nur drei Organisationen arbeiten beim CO2-Ausgleich korrekt: Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Dienstleister für Ausgleichszahlungen für Emissionen von Flügen geprüft und empfiehlt nur Atmosfair, My Climate und GoClimate. Die Kompensationsangebote der Airlines dagegen fielen bei den Tests durch.

Reisen mit iPad

Lonely Planet bringt Reiseführer aufs iPad: Den Anfang machen die englischsprachigen E-Books für Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Irland zum Preis von 14,99 Dollar. Weitere Ausgaben sollen in rascher Folge ins Angebot kommen. Tsp

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