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Spanien: Rauchen am Strand erlaubt

Zwar gilt in Spanien nun eines der strengsten Rauchverbote weltweit. Doch an den Stränden des Landes darf weiter gequalmt werden – ebenso wie in Strandbars und auf den Terrassen von Lokalen. Ansonsten ist der blaue Dunst grundsätzlich in öffentlichen Innenräumen wie etwa in Restaurants oder Flughäfen tabu, selbst die Raucherkabinen auf den Airports gehören nun der Vergangenheit an. tdt

Alpen im „Würgegriff“

Der Konkurrenzdruck im Tourismus führt in Österreichs Bergen zu „maßlosen Erschließungsplänen“. Die Alpen seien „im Würgegriff“, klagt Christian Wadsack, Präsident des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Die derzeitige Erschließungswelle sei in den vergangenen Jahrzehnten „ohne Vergleich“. Dabei würden auch Recht und Gesetze „systematisch ausgehöhlt“. Sogar ausgewiesenen Schutzgebieten wie dem oberösterreichisch-steirischen Toten Gebirge oder den Kalkkögeln in den Stubaier Alpen drohe aufgrund „kurzfristiger wirtschaftlicher Vorteile“ der Ausbau. tdt

Privatbahn Hamburg–Köln

Bahnreisende haben zwischen Hamburg und Köln von September an mehr Auswahl. Dann pendeln mit Tempo 160 zwischen beiden Städten dreimal am Tag (morgens, mittags, spätnachmittags) Schnellzüge eines neuen Bahnunternehmens. Reisedauer: gut vier Stunden. Hamburg-Köln-Express (HKX) setzt dazu von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ausgemusterte Intercityzüge mit jeweils sechs Waggons ein, die derzeit generalüberholt werden. Die Fahrpreise liegen unter dem Tarifniveau der Deutschen Bahn, Tickets sind von Juli ab online (www.hkx-online.de) buchbar. tdt

Fünf Euro für Check-in am Vorabend

Nicht mehr gratis ist die Abfertigung am Vorabend bei der drittgrößten deutschen Fluggesellschaft. Tuifly nimmt für die Aufgabe des Gepäcks und Ausgabe der Bordkarte am Abend vor dem Abflug nun fünf Euro von allen Passagieren ab zwölf Jahren. Die Airline begründet den Schritt mit den Kosten, die für diesen Service anfallen. Tuifly zählt jährlich rund zehn Millionen Passagiere. tdt

Alles neu bei Dalí in Florida

Das Salvador-Dalí-Museum in St. Petersburg in Florida ist in einen futuristischen Neubau umgezogen. Im Vergleich zum alten Museum bietet es mit 1400 Quadratmetern mehr als doppelt so viel Ausstellungsfläche. Besucher können 2140 Werke des Surrealisten betrachten – die größte Sammlung außerhalb Spaniens. Neben 96 Ölgemälden sind Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen ausgestellt. Auch das Gebäude selbst soll Aufsehen erregen. Das neue Museum soll nun auch Hurrikanen bis zur Stufe 4 widerstehen. dpa

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