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Entschädigung nach Hai-Biss

Ägyptens Tourismusministerium zahlt 50 000 Dollar für eine Hai-Attacke: Ein Russe bekommt die Entschädigung, weil ihm im Dezember in Scharm El-Scheich von einem Hai ein Arm abgebissen wurde. Der Mann will sich von dem Geld eine Prothese kaufen, berichtete die Internetplattform rian.ru Tsp

Lieber ohne Handygeplauder

Noch immer sind die meisten Deutschen gegen Handygeplauder im Flugzeug: 55 Prozent sprechen sich gegen Gespräche an Bord aus. Vor drei Jahren waren es – bei einer vergleichbaren repräsentativen Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) – 60 Prozent gewesen. tdt

Italiens Hoteliers streiken

Italiens Hoteliers protestieren gegen die dort geplante Touristensteuer auf ihre Art: Sie wollen am 17. März streiken und nehmen für den Tag keine Buchungen mehr an. Die Regierung will Gemeinden grundsätzlich erlauben, pro Übernachtung bis zu drei Euro zu verlangen und die eingenommen Gelder dann für den Ausbau ihrer Infrastruktur einzusetzen. Vorreiter ist Rom mit seinen jährlich 20 Millionen Übernachtungen: Dort werden Gästen seit Jahresbeginn bereits drei Euro für eine Hotelnacht extra in Rechnung gestellt. Als einen „tödlichen Schlag für die Branche“ bezeichnet der nationale Hotelverband Federalberghi die Maßnahme, die noch die Zustimmung des Parlaments braucht. Insgesamt gibt es in Italien 34 000 Hotels. tdt

Risiko reist mit

Touristen sind gut beraten, sich bei Reisen in den „Meningitis-Gürtel“ gegen Meningokokken impfen zu lassen. Die Risikoregion zieht sich vom Senegal bis Äthiopien quer durch Afrika. Auch in Burundi, Ruanda, Tansania und Nigeria droht – so der Bundesverband Deutscher Internisten (BDI) – eine Ansteckung mit dem Erreger von Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen. tdt

Seekranke Schweizer

In der Schweiz gibt es nun eine Reiseversicherung gegen Seekrankheit. Die „Weltneuheit“ namens „Happy Sailor“ zielt auf Passagiere, die nicht wissen, ob sie zur Seekrankheit neigen. Wird sie vom Schiffsarzt diagnostiziert und bleibt eine 24-stündige Therapie ohne Erfolg, können Betroffene bei erster Gelegenheit von Bord gehen. Sie bekommen dann einmalig 500 Schweizer Franken – umgerechnet rund 390 Euro – ausbezahlt. Der Haken: Die Versicherung greift nur, wenn bei Ausbruch der Seekrankheit Windstärke 3 nicht überschritten wird. Sie ist kostenlos und Bestandteil aller Seereisen, die vom Kreuzfahrtportal E-hoi (www.e-hoi. ch) auf dem Schweizer Markt angeboten werden. Dort ist das deutsche Unternehmen seit September 2010 präsent. tdt

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