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Thema Kinderschutz



Als weltweit erste Tourismusmesse hat sich die Berliner Internationale Tourismus-Börse (ITB) jetzt dem „Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus“ angeschlossen. Am Freitag unterzeichnete der Direktor des „KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin“, Michael Buck, eine entsprechende Vereinbarung. Diese wurde bereits 1997 von der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung (ECPAT) entwickelt.

Es verpflichtet die Unterzeichner dazu, den Schutz von Kindern zum Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie zu machen, Mitarbeiter zu schulen sowie Kunden und Geschäftspartner auf die Rechte von Kindern hinzuweisen. Weltweit setzen bereits rund 1000 Reiseunternehmen, Hotels und Verbände den Verhaltenskodex um. In Deutschland gehören ECPAT 29 Nichtregierungsorganisationen, darunter das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Don-Bosco-Mission, das Päpstliche Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), Brot für die Welt, die Evangelische Kindernothilfe und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) an.

Die Geschäftsführerin von ECPAT-Deutschland, Mechthild Maurer, erklärte, die Zusammenarbeit zwischen der Messe und ECPAT sei „Neuland“. Zwar kenne die Mehrheit der Reisenden das Problem, die wenigsten aber würden darüber von ihren Reiseveranstaltern informiert. KNA

Papst in Thüringen

Thüringens Tourismusverband wirbt bereits mit dem Papstbesuch. Die für den 23. September geplante Visite von Benedikt XVI. sei für den Freistaat eine Auszeichnung und Grund zu großer Freude, sagte die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH, Bärbel Grönegres auf der ITB. Nach Angaben des Thüringer Wirtschaftsministeriums sind die Hotels in der Zeit des Papstbesuchs schon weitgehend ausgebucht. KNA

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