NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Hurtigruten bleibt auf Linie

Das norwegische Verkehrsministerium und die Reederei Hurtigruten ASA haben einen neuen Staatsvertrag geschlossen: Das Abkommen für den traditionellen Liniendienst zwischen Bergen und Kirkenes tritt ab 2012 für acht Jahre in Kraft. Der Vertrag sichert damit langfristig die täglichen Abfahrten ab Bergen und den Anlauf von allen 34 auch heute täglich besuchten Häfen in nord- und südgehender Richtung entlang der westnorwegischen Küste. Laut der neuen Vereinbarung bleibt der bewährte tägliche und ganzjährige Liniendienst entlang der norwegischen Westküste bestehen.

Hotelpremiere in Leipzig

Ein historisches Haus in Leipzig hat in der zurückliegenden Woche als Hotel Wiederauferstehung gefeiert. Wo jetzt ein Steigenberger-Haus Gäste empfängt, war in den Jahren 1908 bis 1909 der „Handelshof“ als Mustermessehaus im Auftrag der Stadt erbaut worden. Im Krieg stark zerstört und danach provisorisch wieder hergestellt, diente das Gebäude weiterhin als Messeplatz. Ausgestellt wurden Textilien, Haushalts- und Rundfunkgeräte. 2005 hat die Leipziger Handelshof GmbH das Objekt, ein Gemeinschaftsunternehmen der Leipziger Stadtbau AG und des Londoner Finanzinvestors Patron Capital übernommen. Sie entschieden sich, gemeinsam mit der Steigenberger Hotels AG als Betreibergesellschaft ein Luxushotel zu realisieren. Nach einer Komplettsanierung hat das Steigenberger Grandhotel Handelshof mit 163 Zimmern und 13 Suiten am Leipziger Nasch- markt jetzt den Betrieb aufgenommen.

Flüssigkeitsverbot gelockert

Am 29. April beginnt in der EU die erste Phase zur Lockerung des Flüssigkeitsverbots im Handgepäck von Flugreisenden. Dann müssen die an einem Airport außerhalb der EU gekauften Flüssigkeiten, Gels und Sprays beim Umsteigen an einem EU-Flughafen nicht mehr abgeben werden. Ob sich die Reisenden darüber freuen dürfen, sei jedoch umstritten, orakelt der Online-Dienst travel-one.net. Denn ein gewisser Prozentsatz der Waren müsse am Umsteigeflughafen kontrolliert und dafür gegebenenfalls geöffnet werden. Der Flughafenverband ACI Europe sei der Auffassung, dass die Neuregelung die Sicherheit potenziell gefährdet – die Leistungsfähigkeit der derzeit vorhandenen Screening-Maschinen entspreche nicht den Anforderungen. Der Verband erwarte auch, dass einige EU-Länder strengere nationale Kontrollen beschließen werden, was zur Verunsicherung der Passagiere beitrage. Tsp

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