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Thailand mit Spezialagenten

gegen Betrug im Tourismus

Thailand will nun von höchster politischer Ebene aus mit Spezialagenten gegen Betrugsfälle und Korruption im Tourismus vorgehen. Auslöser sind vor allem Wucherpreise für Tuk-Tuk-Fahrten, Jet Ski-Betrügereien und Korruption bei Behörden. Berichten nach kam es zum Beispiel in Phuket vor kurzem wohl zu größeren Beeinträchtigungen, als einheimischen Taxifahrer die Gäste eines Kreuzfahrtschiffes blockierten, weil sie mit Bussen ihre Landausflüge antreten wollten.

Rückkehr nach Ägypten

Schiffe der Reederei Princess Cruises werden von Mitte Mai an wieder Häfen in Äygpten anlaufen. Noch im Februar hatte man alle Anfahrten bis November abgesagt. Die Lage habe sich aber soweit normalisiert, sagt der Vizepräsident des Unternehmens, Jan Swartz, dass für Passagiere bei Landgängen kein Problem mehr bestehe.

EU verhängt Flugverbote

Die Europäische Union hat ein Einflugverbot für alle Airlines aus dem afrikanischen Land Mosambik verhängt. Auch zwei bestimmten Flugzeugen von Air Madagascar wurde der Flugbetrieb verboten. In allen Fällen gebe es erhebliche Sicherheitsmängel, teilte die EU-Kommission jetzt in Brüssel bei der Vorstellung der „Schwarzen Liste“ mit. Insgesamt stehen 20 Staaten auf der Liste, darunter Afghanistan und vornehmlich afrikanische Länder. „Das ist notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten“, sagte eine Kommissionssprecherin. Dagegen wurden einige Frachtgesellschaften aus Indonesien und eine Airline aus der Ukraine von der Liste gestrichen, da sie Sicherheitsbedenken ausräumen konnten.

Die Liste im Internet:

http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm

Gauner am Yosemite Park

Im Yosemite National Park in Kalifornien herrscht die „Pest“, wie es amerikanische Medien ausdrücken. Schwarzhändler verkaufen die chronisch knappen Stellplätze im meistbesuchten Park der USA für 100 Dollar pro Tag – und mehr. Offiziell kostet einer der 900 vorhandenen Stellplätze allerdings nur 20 Dollar pro Nacht. Park-Sprecher Scott Gediman sagt, man wolle nun offensiv gegen die „Wegelagerer“ vorgehen und sie aus dem Verkehr ziehen. Gediman glaubt, dass es die Gauner durch ein besonderes ausgeklügeltes Computerprogramm schaffen, sich an die Spitze von Reservierungslisten zu setzen, sich so Tickets zum Normalpreis zu verschaffen und dann selbst zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Insbesondere nichtsahnende ausländische Touristen sollten deshalb aufpassen. Tsp

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