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Nachhaltiges Reisen:

Den meisten Urlaubern zu teuer



Zwar spielt die Nachhaltigkeit eines Reiseangebots als Auswahlkriterium bei der Buchung von Ferien für Urlauber zunehmend eine Rolle. Doch nur die wenigsten Touristen sind auch bereit, Geld zu geben. Wer dafür zu haben ist, bezahle maximal „1,5 Prozent des Kaufpreises“, so Roger Wehrli vom Institut für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern, das dazu 6000 Touristen in acht Ländern befragte. Doch dieser Betrag – bei einer Safari-Reise nach Südafrika 53 Euro – werde auch nur dann entrichtet, „wenn der Veranstalter alle Attribute des nachhaltigen Reisens in das Angebot einbaut“. Die wichtigsten Aspekte für Urlauber seien dabei die Verwendung lokaler Produkte und Dienstleistungen sowie ein Landschaftsbild und kulturelles Erbe, das vom Tourismus nicht bedroht wird.

Aber nur 53 Prozent messen dem Klimakiller CO2 Bedeutung bei. Das sei „ziemlich überraschend“, da die Problematik viel diskutiert werde, so der Wissenschaftler. tdt

Die Schweiz startet

größte Werbekampagne aller Zeiten

Die Schweiz lässt sich die Sommerkampagne viel kosten: 48 Millionen Franken – umgerechnet rund 37,3 Millionen Euro – steckt das Land in den kommenden Wochen in Tourismuswerbung. Trotz des Reklamefeldzuges rechnet die Werbeorganisation Schweiz-Tourismus im Sommer mit einem Rückgang der Übernachtungszahlen von „einem bis drei Prozent“. Bereits zwischen November 2010 und Februar 2011 war die Nachfrage um zwei Prozent geschrumpft.

Vor allem das Währungsgefälle setzt dem Tourismus zu: Allein in den vergangenen beiden Jahren verlor der Euro gegenüber dem Franken 23 Prozent seines Wertes, was den Schweizurlaub für Besucher aus den Euro-Ländern entsprechend verteuerte. 2010 ging das Aufkommen um zwei Prozent und 2009 sogar um 6,5 Prozent zurück. tdt

Neuausrichtung bei Öger

Nachdem der ursprünglich als Türkeispezialist gegründete Veranstalter Öger Tours an die Thomas Cook AG verkauft worden ist, wird am Kurs des Unternehmens gefeilt. Zum Winter soll es einen Öger-Katalog für die arabische Halbinsel geben, dafür werden andere Ziele wie die Karibik und Asien aufgegeben. Tsp

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