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Trinidad kämpft gegen Kriminalität

Nach elf Morden binnen 48 Stunden hat der Karibikstaat Trinidad und Tobago jetzt den Ausnahmezustand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt. Die Regierung will so die Kriminalität in den Griff bekommen. Das Auswärtige Amt berichtet, dass zudem auf Trinidad zunächst für die kommenden zwei Wochen eine nächtliche Ausgangssperre gilt. Auf Trinidad ist in Port of Spain und anderen Orten von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens das Ausgehen verboten. Trinidad und Tobago reagiert damit auch auf die allgemein zunehmenden Gewaltverbrechen. Besonders in Port of Spain bestehe die Gefahr von bewaffneten Raubüberfällen, warnt das Auswärtige Amt. Auf Tobago gilt keine Ausgangssperre. Trotzdem nehmen auch hier Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe auf Touristen zu.

Schiff adé

Offenbar sind 145 Passagiere der „Serenade of the Seas“ und 300 Passagiere der „Carnival Victory“ auf Puerto Rico Opfer des Hurrikans „Irene“ geworden, der derzeit über der Karibik tobt. Die beiden Kreuzfahrtschiffe von Royal Caribbean und Carnival Cruise Lines waren wegen des herannahenden Wirbelsturms von ihrem Heimathafen San Juan auf Puerto Rico drei beziehungsweise vier Stunden früher als geplant zu einer Sieben- Nächte-Karibikkreuzfahrt aufgebrochen. Laut USAtoday-CruiseBlog begründet Royal-Caribbean-Sprecherin Cynthia Martinez das Zurücklassen der Passagiere mit der Sorge um die Sicherheit der Gäste und der Crew auf dem Schiff. Die Entscheidung sei von der Hafenbehörde in San Juan getroffen worden, RCI habe keine Wahl gehabt.

Couchsurfing wird erwachsen

Die Welt ist kleiner, als du denkst, lautet das Motto der Internetseite www.couchsurfing.org. Diese Erfahrung machen jede Woche rund 45 000 Traveller, die dort eine Adresse erfahren, an der eine Schlafcouch auf sie wartet, frank und frei. Das Portal, das 1999 als gemeinnütziges Unternehmen gegründet wurde und heute mehr als acht Millionen eingetragene Nutzer hat, wandelt sich jetzt in eine Firma, die Profit abwerfen soll. Der Investor Benchmark Capitol in San Francisco ist mit 7,6 Millionen US-Dollar (rund fünf Millionen Euro) eingestiegen. Nach eigenen Angaben wollen die Amerikaner ausloten, wie man mit der Plattform Geld verdienen kann. An der Kernidee von Couchsurfing wollen sie jedoch nicht rütteln: Für eingetragene Mitglieder soll das kostenfreie Übernachten in etwa 240 Ländern der Erde bei ebenfalls registrierten Gastgebern weiter kostenfrei sein. Tsp

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