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USA: Beliebt wie lange nicht



Die USA sind bei den Deutschen beliebt wie nie zuvor: 815 105 Bundesbürger besuchten im ersten Halbjahr 2011 das Land – 6,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits 2010 waren fast 1,73 Millionen Deutsche gekommen, 2,3 Prozent mehr als in den vorangegangenen zwölf Monaten. Damals hatte sich der Reisestrom merklich abgeschwächt: 2009 waren nur noch 1,686 Millionen Bundesbürger dienstlich oder privat in die USA gereist. tdt

SMS im Flieger

Zwar bleiben bei Deutschlands größter Fluggesellschaft Telefongespräche mit dem eigenen Handy auch künftig über den Wolken tabu. Doch Lufthansa erwägt, künftig „möglicherweise den Versand und Empfang von SMS an Bord zu erlauben“, so Vorstand Carsten Spohr. Das könne man „technisch ermöglichen, ohne damit gleichzeitig das Telefonieren zuzulassen“. Passagiere schätzen es nach Angaben des Managers, „dass es an Bord einen Ort der Ruhe gibt“. tdt

Fleesensee: Arm, doch gut gebucht

Urlauber merken nichts davon. Doch die Geldgeber spüren die Finanzprobleme von Deutschlands größter Ferienanlage „Land Fleesensee“ in Mecklenburg-Vorpommern: Die Anleger des geschlossenen Fonds müssen hohe Wertverluste ihrer Anteile hinnehmen – und seit 2008 auf Ausschüttungen verzichten. Dagegen sind die vier Hotels mit ihren rund 2000 Betten gut gebucht.

Deutschlands größter Reiseveranstalter Tui, der dort mit dem Dorfhotel, Iberotel und einem Robinson Club drei Häuser betreibt, zeigt sich „zufrieden mit den Ergebnissen“. Trotz des wechselhaften Sommerwetters sei es in der Saison 2011 zu keinen Buchungsrückgängen gekommen. Zuletzt hatte der Konzern „ein deutliches Bekenntnis“ zu seinem Engagement in Göhren-Lebbin abgegeben und den über zehn Jahre laufenden Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert. tdt

Schlechtes Wetter, miese Bilanzen

Ein Regentag im Sommer kostet die Tourismuswirtschaft viel Geld. In Österreich etwa gehen dann innerhalb von 24 Stunden mehr als 20 Millionen Euro den Bach runter. Für den Städtetourismus sei dagegen „heißes Wetter Gift“, sagt der Grazer Wissenschaftler Franz Prettenthaler, der nun die Abhängigkeit des Fremdenverkehrs vom Wetter analysiert hat.

Er empfiehlt der Branche, im Winter viel Geld auszugeben, um die Folgen des Klimawandels zu mildern. In den kommenden 40 Jahren müssten Österreichs Ferienorte jährlich 72 Millionen Euro investieren, um das heutige Beschneiungsniveau zu halten. tdt

Schweiz stockt Tourismusetat auf

Weil ihre Währung so stark ist, erhöht die Schweiz massiv ihre Fördermittel für den Fremdenverkehr. Zwischen 2012 und 2015 erhält die Werbeorganisation Schweiz Tourismus 222 Millionen Franken, umgerechnet 181 Millionen Euro, oder 35 Millionen Franken mehr als ursprünglich geplant. Zwölf Millionen werden zur Abfederung der Stärke des Franken eingesetzt, der den Urlaub in der Schweiz in den vergangenen zwei Jahren um 23 Prozent verteuert hat. tdt

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