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Schlafbox am Flughafen

Eine neue Geschäftsidee drängt auf den Reisemarkt: die Schlafkabine für Reisende an Flughäfen. Die erste „Sleepbox“ steht auf dem Moskauer Airport Scheremetjewo mit zwei Kojenbetten – zur Ansicht, und noch nicht zum Mieten. Entwickelt wurde der Kasten aus Holz von zwei jungen russischen Architekten, die nun auf Auftraggeber aus aller Welt hoffen. Neben Flughäfen denken die beiden Erfinder auch an Bahnhöfe und Hotelketten. Kosten einer Kabine: 10 000 Euro – ohne Klimaanlage. Eine Box, die 2,50 mal 1,60 Meter Fläche und bis 3 Meter Höhe misst, funktioniert wie eine Parkuhr: Wer bezahlt, hat 30 Minuten oder länger seine Ruhe. Die belüfteten Boxen sind ausgestattet mit Anschlüssen für Notebooks und Ladegeräte und haben ausreichend Platz fürs Gepäck. Als Preis für die Box sind 15 US-Dollar die Stunde oder 50 US-Dollar für die Nacht im Gespräch. tdt

Teurer mit Kreditkarte

Ab November bittet Deutschlands drittgrößter Reisekonzern Thomas Cook seine Kunden extra zur Kasse, wenn sie bei den drei größten Marken mit einer Kreditkarte bezahlen. Die Höhe ist gestaffelt und vom Reisepreis abhängig: Minimal werden – bei einem Preis von bis zu 500 Euro – drei Euro extra fällig. Maximal sind 29 Euro zu zahlen, wenn die Reise mehr als 5500 Euro kostet. Bis zur Einführung des „Transaktionsentgelts“ stellt Thomas Cook die Kreditkartengebühr – sie gilt für Buchungen bei Air Marin, Neckermann Reisen und Thomas Cook Reisen – weiter den vermittelnden Reisebüros in Rechnung. Das Unternehmen zählt – inklusive der Marke Öger Tours und der Einzelplatz-Passagiere der Flugtochter Condor – auf dem deutschen Reisemarkt pro Jahr etwa 5,5 Millionen Kunden. tdt

Tourismus am Kaspischen Meer

Turkmenien hat in die Gestaltung der Touristikzone Awasa am Ufer des Kaspischen Meeres mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar investiert. Damit will das Land Reisende aus aller Welt locken. Das Projekt wurde 2007 gestartet. Seitdem entstanden dort acht Hotels, in denen 1700 Urlauber untergebracht werden können, sowie zwei Erholungszentren für Kinder und Erwachsene, von denen jedes für 880 Gäste ausgelegt ist. Extra für die neue Touristikzone wurden ein neues Gaskraftwerk, eine Meerwasserentsalzungsanlage sowie ein neuer internationaler Flughafen in der am Ostrand des Kaspischen Meeres liegenden Hafenstadt Turkmenbaschi errichtet. Tsp

Weniger Besucher in Jordanien

Die Zahl der Touristen in Jordanien ist in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 13 Prozent zurückgegangen. Das meldete die Tageszeitung „Jordan Times“ unter Berufung auf die jüngste offizielle Statistik. Zurückgeführt wird der Besucherrückgang auf die instabile politische Situation in der Region. Nach Angaben des Tourismusministeriums kamen rund 5,1 Million Touristen zwischen Januar und September nach Jordanien, 13 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode (5,88 Millionen). Die Einnahmen aus dem Tourismus sanken im gleichen Zeitraum von rund 1,9 Milliarden auf 1,59 Milliarden Euro. Auch Nachbar Israel verzeichnet einen Rückgang der Touristenzahlen, allerdings nur um zwei Prozent auf 2,2 Millionen Besucher. KNA

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