NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahnreisen: Züge sind voller Keime

Wer mit der Bahn unterwegs ist, sollte sich danach sofort die Hände waschen. Vor allem aber sollte man sich „keinesfalls an den Mund fassen“, so Professor Wolfgang Streit vom Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Hamburg. Der Experte analysierte nun im Auftrag des NDR Hygieneproben aus den Zügen der Deutschen Bahn (DB) und stellte dabei eine „beeindruckende Anzahl an Keimen“ fest.

50 der 70 Proben – genommen an Toilettenspülknöpfen, Wasserhähnen, Türklinken, Festhaltegriffen, Armlehnen, Türöffnern und Sitzplätzen – wiesen „reichlich“ oder „massenhaft“ Bakterien oder Keime auf. Eine besonders hohe Keimbelastung zeigte sich dabei in den ICEs. Während die Deutsche Bahn (DB) darauf hinweist, dass ihre Züge „regelmäßig und in verschiedenen Stufen gereinigt werden“, ist der Experte anderer Meinung. Streit sagt, er sei nicht überzeugt davon, „dass gründlich geputzt wird.“

Billiger nach Island

Obwohl Billigflieger europaweit während der Sommersaison bereits rund 6,8 Millionen Flugsessel vorhalten, drängen immer neue Airlines in den Markt. Jüngstes Beispiel: Wow Air aus Island, die von Juni 2012 an den Inselstaat mit zwölf europäischen Zielen verbinden will. Geplant sind vom Flughafen Keflavik auch Flüge nach Berlin. Insgesamt bringt die Fluggesellschaft, die zwei Maschinen des Typs Airbus A 320 einsetzt, im ersten Geschäftsjahr 130 000 Sitze auf den Reisemarkt.

Reisebüros: Kassen klingeln

Gutes Jahr für den Ferienhandel: In den ersten elf Monaten 2011 stieg der Umsatz in den deutschen Reisebüros im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent. Die Nachfrage nach Flugtickets – so zeigt der monatlich 2500 Agenturen bewertende „Reisebürospiegel“ der Lufthansa-Tochter Travel Agency Technologies & Services (Tats) weiter – stieg sogar um 22,6 Prozent, während die Touristik um 4,1 Prozent zulegte.

Tschechien: Vignetten teurer

Auf den Autobahnen der Tschechischen Republik zahlt man ab 2012 deutlich mehr: Die Vignetten werden im Schnitt um 25 Prozent teurer. Die Jahresvignette kostet dann 1500 Kronen, umgerechnet 59 Euro. Vignetten für einen Monat kommen auf 440 Kronen und die Zehn-Tages-Vignette auf 310 Kronen. tdt

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben