NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Teppichkäufer, aufgepasst!

Der Teppichkauf steht bei vielen Urlaubern noch immer auf dem Programm bei einem Türkeibesuch. Künftig sollte man noch mehr aufpassen. Standen einst die Hereke-Teppiche für türkische Qualität und Tradition, werden nun in China Teppiche „Made in Hereke“ aus synthetischem Material massenweise angefertigt. Ein Trick macht es möglich: Nachdem 2008 im Zuge des Stadtverwaltungsgesetzes viele Stadtverwaltungen geschlossen wurden – unter anderem auch Hereke – und es in der Türkei offiziell keine Region mit diesem Namen mehr gibt, zögerte China nicht lange. Es benannte ein Industriegebiet nach dem traditionsreichen alten türkischen Namen und hat dadurch das Recht, die Teppiche mit der Aufschrift „Made in Hereke“ zu versehen. Tsp

Fitnessferien sind der Renner

In diesem Jahr werden bundesweit mehr als fünf Millionen Wellnessreisen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro gebucht werden. 2020 sollen es dann bereits 6,8 Millionen Arrangements sein. Diese nun von Tui vorgelegte Prognose basiert auf Zahlen des Deutschen Wellnessverbandes, der Gesellschaft für Konsumforschung und des Instituts für Freizeitwirtschaft. Dabei läuft offenbar die Türkei Österreich als einem der klassischen Wellnessziele den Rang ab. Bei Deutschlands größtem Reiseveranstalter zumindest ist das Land – hinter der Bundesrepublik und Spanien – bereits das drittwichtigste Zielgebiet. tdt

Wasser marsch auf Gran Canaria

Die drittgrößte Kanareninsel soll Standort des größten Wasserparks Europas werden. Die Familie Kiessling, Eigentümer des Loro Parque und des Siam Park auf Teneriffa, planen den Bau eines neuen Themenparks am Ortseingang von Playa del Inglés. Der Park soll ein Ebenbild des Siam Parks werden, allerdings auf einer größeren Fläche. Die Baukosten für das Projekt werden auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt, der Park soll mindestens 200 Menschen einen neuen Arbeitsplatz bieten. Tsp

Kinderkämpfe in Thailand

Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, riskieren bis zu sechs Jahre junge Kinder, darunter auch Mädchen, nicht nur „einfache“ Verletzungen, sondern auch bleibende Hirnschäden bei den Muay-Thai-Boxwettkämpfen, die auch von Touristen gerne verfolgt werden. Wie der Bericht konstatiert, reihen sich britische, amerikanische und auch deutsche Urlauber in die Warteschlangen für die Eintrittskarten zu Spektakeln der beschriebenen Art ein. Über die grausamen Boxkämpfe informiert auf seine künstlerische Weise auch der US-Filmemacher Todd Kellstein in seinem Film „Buffalo Girls“, in dem es um ein achtjähriges Mädchen geht, das diesen „Sport“ betreiben muss. „Dabei geht es um kleine Kinder, die einander gegen Geld schlagen und treten. Viele Touristen schauen sich die Kämpfe an und verteilen anschließend Trinkgelder“, erzählt Kellstein der britischen „Sun“. Auf die Brutalität der Kämpfe sei er vor seiner ersten Teilnahme als Zuschauer in keiner Weise vorbereitet gewesen. Kellstein war vor allem schockiert, dass die Kinder selbst kein Mitleid zeigten. Tsp

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