NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

60 Millionen Euro für Freizeitpark

Deutschlands größter Freizeitpark investiert mächtig: In diesem Jahr stecken die Betreiber des Europa-Parks in ihre im badischen Rust gelegene Vergnügungsanlage mehr als 60 Millionen Euro. Das sei „die größte Investitionssumme seit Gründung des Parks vor 37 Jahren“, sagt Firmenchef Roland Mack. Das Geld fließt in den Bau eines fünften Hotels, in neue Attraktionen – darunter eine 40 Meter hohe Achterbahn aus Holz – sowie den Ausbau und die Verbesserung der Infrastruktur. Im vergangenen Jahr kamen „deutlich mehr als vier Millionen Besucher“ in den 90 Hektar großen Park. tdt

Real Madrid baut Tourismuskomplex

Der vielleicht berühmteste Fußballclub der Welt steigt ins Tourismusgeschäft ein: Real Madrid baut im Emirat Ras al-Khaimah einen 50 Hektar großen Freizeitkomplex. „Real Madrid Resort Island“ kostet eine dreiviertel Milliarde Euro und soll laut Vereinspräsident Florentino Pérez jährlich eine Million Gäste anziehen, „die ihre Freizeit hochwertig verbringen wollen“. Neben einer Achterbahn, einem Wasserpark, einem Einkaufszentrum und einem Jachthafen wird auch ein Fünf-Sterne-Hotel mit 450 Zimmern hochgezogen. Fans erwartet zudem ein Vereinsmuseum und das weltweit erste Stadion, das auf einer Seite zum Meer hin offen ist. tdt

Fähre Rostock–St. Petersburg floppt

Die angekündigte neue Fährlinie von St. Petersburg nach Rostock fällt ins Wasser. Die russische St. Peter Line hat die Verbindung abgesagt, weil im neuen Passagierhafen Morskoi Fassad mangels geeigneter Zollanlagen noch keine Fracht geladen oder gelöscht werden kann. tdt

Ägyptens Touristiker streiken

Die für das Land so wichtige Tourismusbranche protestiert am 20. April gegen die Vernachlässigung ihrer Interessen bei der Entwicklung einer neuen Verfassung für Ägypten. Welches Ausmaß der Streik haben wird, ist noch unklar. Tsp

Höhenflug der Flugtarife

Trotz des Booms der Billigflieger: Zwischen 2005 und 2011 sind Flugtickets um 34,9 Prozent teurer geworden. Zum Vergleich: Die Lebenshaltungskosten stiegen in diesem Zeitraum lediglich um 11,1 Prozent. 22,2 Prozent zogen die Bahnpreise an, und der Spritpreis für Autos – so zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes weiter – um 28 Prozent. tdt

„Ladyboys“ als Flugbegleiter

Die vier bildhübschen Stewardessen der thailändischen Fluglinie PC Air sind die ersten „Ladyboys“, die offiziell in der Luftfahrt arbeiten – Frauen, die als Männer das Licht der Welt erblickten. Im diesbezüglich toleranten Königreich sind die „katoeys” als „drittes Geschlecht“ anerkannt. Die junge Fluglinie hatte die Anstellung der transsexuellen Flugbegleiter öffentlich gemacht, um für mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen. Konkurrenten sehen darin allerdings eher einen Werbegag. tdt

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