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Mallorca: Teurer Strandbesuch

Besucher der vier Stadtstrände von Palma de Mallorca sollen künftig tiefer in die Tasche greifen. So dürfen die Verleiher in diesem Sommer fünf Euro pro Tag für einen Sonnenschirm verlangen. Dies habe die Stadtverwaltung jetzt beschlossen, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Durch die höheren Konzessionsgebühren sollen die Einnahmen für die kommunale Kasse um 20 Prozent steigen. In den vergangenen Jahren gab es für Liege und Sonnenschirm einen einzigen Preis von fünf Euro. Jetzt kostet beides zusammen zehn Euro. Betroffen sind auf Mallorca die Playa de Palma, die Playa von Cala Major, Cala Estancia und die Ciudad Jardín. Tsp

Hotelgäste wollen kostenlos ins Netz

Surfen im Internet ist für die meisten eine Selbstverständlichkeit. Wegen günstigen Flatrates muss kaum jemand mehr auf die Online-Zeit achten. Hotelgäste erwarten daher, dass der W-Lan-Zugang kostenlos sein muss. Das ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de unter seinen Usern zu der Frage, was sie am meisten beim Internetzugang im Hotel stört. An der Umfrage nahmen 1001 Nutzer teil. Über 56,8 Prozent aller Befragten stören sich daran, dass der W-Lan-Zugang in einem Hotel überhaupt etwas kostet. Eine Minderheit von 2,7 Prozent kann zwar mit Extrakosten leben, findet aber eine stundengenaue Abrechnung nicht mehr zeitgemäß. Über technische Mängel beklagen sich 17,7 Prozent der User. Der Web-Zugang ist zwar gratis, dann aber viel zu langsam. Fast ähnlich viele (16,5 Prozent) beschweren sich darüber, dass sie nicht ungestört in ihrem Zimmer surfen können, sondern nur in der Hotellobby. Genervt wegen der Kosten und der technischen Schwierigkeiten sind 6,2 Prozent. Sie haben sich davon unabhängig gemacht und nutzen von vorneherein ihren eigenen UMTS-Stick. Tsp

Visa-Gebühren finanzieren Werbung

Die USA haben für visumpflichtige Besucher die Gebühren um 20 auf 160 Dollar erhöht, umgerechnet 122 Euro. Betroffen davon sind Geschäftsreisende, Austauschstudenten und Durchreisende. Die meisten Touristen aus Deutschland – und 35 weiteren Ländern – benötigen weiter kein Visum: Es reicht eine elektronische Einreiseerlaubnis, die 14 Dollar kostet und zwei Jahre gilt. Mit diesen Einnahmen stützt das Land vor allem das 150 Millionen Dollar schwere Budget von „Brand USA“. Hinter der Organisation stehen Konzerne wie Marriott oder Walt Disney sowie staatliche Marketinggesellschaften, zuletzt trat Visit Florida bei und investiert für die „Marke USA“ eine Million Dollar. Das Projekt beginnt im Mai; es soll helfen, den schwindenden Marktanteil der USA im internationalen Tourismus, der zwischen 2000 und 2010 von 17,3 auf 11,2 Prozent fiel, wieder zu erhöhen. tdt

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