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Neue Bahn Berlin–Danzig

Eine neue Bahnverbindung ermöglicht Fußballfans vom 6. Juni an einen bequemen Spontanbesuch in Danzig (Gdansk). Dort hat die deutsche Nationalmannschaft während der Europameisterschaft ihr Quartier. Der Berlin–Gdingen-Express erreicht in knapp sechseinhalb Stunden Danzig und eine halbe Stunde später die polnische Hafenstadt Gdingen, teilte die polnische Bahngesellschaft PKP bei der Bekanntgabe ihres neuen Fahrplans mit. Mit Posen (Poznan) führt die über Frankfurt/Oder und Bydgoszcz verlaufende Strecke an einer weiteren EM-Gastgeberstadt vorbei. Für den Zug müssen Platzkarten reserviert werden.

Deutschland Ziel Nummer eins

Kurz mal wegfahren ist in: 2011 unternahmen die Bundesbürger rund 78 Millionen Reisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen. Drei von vier führten zu Zielen im Inland, wobei Bayern mit 8,8 Millionen Kurzreisen am beliebtesten war. Es folgten Nordrhein-Westfalen (6,3 Millionen), Berlin (5,9), Baden-Württemberg (4,8) und Niedersachsen (4,6). Das zeigen Zahlen der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (Fur).

Ruanda: Gorilla-Besuch kostet mehr

Wanderungen zu den Gorillas von Ruanda werden teurer: Permits kosten seit dem 1. Juni 750 US-Dollar pro Person, umgerechnet 587 Euro. Bisher wurden 500 US-Dollar fällig. Ohne diese Genehmigungen, buchbar bei Reiseanbietern zusammen mit den Touren, sind Besuche der im Nationalpark Volcanoes lebenden Menschenaffen nicht möglich.

Bornholm: Wieder Flugverbindung

Die dänische Ostseeinsel Bornholm, nach der Pleite von Cimber Air Anfang Mai ohne Flugverbindung nach Kopenhagen, ist nun wieder mit der dänischen Hauptstadt verbunden. Die Fluglinie Danish Air Transport (DAT) hat die Route übernommen und fliegt je nach Saison drei bis fünf Mal pro Tag in beide Richtungen. Der Flug dauert etwa eine halbe Stunde. Im Sommer steuert von Berlin aus auch Air Berlin die Ferieninsel an.

Reiseführer nicht mehr gefragt

Reiseführer sind out. Nur noch jeder zehnte Urlauber nutzt solche Bücher als Informationsquelle. Hoch im Kurs stehen dagegen Internet (35,2 Prozent), Freunde, Bekannte und Familie (27,6) sowie Tageszeitungen (26,6), wie eine Stichprobe in 4300 privaten Haushalten des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) zeigt.

Auschwitz: Nur noch Gruppen

In Auschwitz sind bis Ende Oktober nur noch Gruppenbesuche möglich. Grund: Der Touristenandrang ist zu groß geworden, so dass sich Individualreisende im sogenannten Stammlager Auschwitz I den geführten Gruppen anschließen müssen. Im einstigen Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau sind weiter Einzelbesuche möglich. Das ehemalige Konzentrationslager, seit 1947 ein Museum, wird jährlich von 1,4 Millionen Menschen besucht. tdt

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