NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutschland mit Kindern



„Urlaub in Deutschland ist besser als sein Ruf“. Darauf weist die Stiftung für Zukunftsfragen nach der Befragung von 4000 Bundesbürgern hin. Die Mehrheit der Touristen kehre nach einem Deutschland-Urlaub „glücklich und zufrieden heim.“ Allerdings ist es mit der Familienfreundlichkeit offenbar nicht weit her. Das Thema, so Projektleiter Professor Ulrich Reinhardt, sei „besorgniserregend“. Kein deutsches Feriengebiet erreiche die erwarteten Standards. Nur jeweils 18 Prozent der Urlauber attestieren Bayern und Baden-Württemberg Familienfreundlichkeit, die Ostsee kommt auf 28 Prozent und die Nordsee auf 32 Prozent. tdt

Reisekasse: Doppelt hält länger

Geht es ums Geld, sorgen die meisten Urlauber vor: Drei von vier verreisen mit zwei verschiedenen Zahlungsmitteln. Interessant auch: Frischen die Bundesbürger unterwegs die Reisekasse auf, weiß nur jeder zweite, welche Gebühren beim Geldabheben drohen. Und weitere 32 Prozent – so geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern weiter hervor – haben lediglich eine „ungefähre Vorstellung“ über die Höhe der Kosten an ausländischen Geldautomaten. tdt

Qualitätsmängel: Hotels aussortiert

Weil die Zufriedenheit der Kunden im Ferienhotel für Reiseveranstalter entscheidend ist, messen große Anbieter regelmäßig die Werte. 32 Hotels flogen beispielsweise bei Marktführer Tui 2012 aus dem Programm, weil die Qualität nicht stimmte. Andererseits boten 80 Prozent aller Häuser keinerlei Anlass für Beschwerden, 2011 waren es erst 70 Prozent gewesen. tdt

Italien: Barzahlung eingeschränkt

Bargeld verliert in Italien für Urlauber an Wert. Hotelnächte oder Einkäufe können nur noch bis zu einem Betrag von 999,99 Euro cash beglichen werden. Fällt die Rechnung höher aus, ist eine Bezahlung per Kreditkarte, EC-Karte oder Überweisung vorgeschrieben. Die Regierung des Landes will mit dieser Maßnahme der Steuerhinterziehung vorbeugen. tdt

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben