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Chicago nonstop ab Berlin

Airberlin setzt weiter auf Ziele in den USA und startet vom 23. März kommenden Jahres an nonstop von Berlin nach Chicago. Damit verbindet die Fluggesellschaft als einzige Airline die deutsche Hauptstadt mit der Metropole in Illinois. Mit Beginn des Sommerflugplans am 1. Mai erweitert Airberlin die Anzahl der wöchentlichen Nonstop-Flüge dann von drei auf fünf. Gestartet wird in Tegel – gegebenenfalls auch auf dem neuen Flughafen BER – um 10 Uhr, Chicago O’Hare wird um 12 Uhr 10 nach neun Stunden Flugzeit erreicht. Tickets für die Flüge können bereits im Internet (airberlin.com), im Service-Center (Telefon: 018 05 / 737 800; 14 Cent/Minute) sowie im Reisebüro ab 668 Euro für den Hin- und Rückflug gebucht werden. Tsp

In letzter Minute

2012 gerät zum Last-Minute-Jahr: Allein Deutschlands Marktführer für Spontanurlaub ist im Vergleich zu 2011 aktuell mit „50 000 Teilnehmern im Plus“, berichtet L’Tur-Vorstandschef Markus Orth. Der Umsatz liegt um 7,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das nun 25 Jahre alte Unternehmen – es gehört zu 70 Prozent der Tui, Gründer Karlheinz Kögel hält 30 Prozent – zählte 2010/11 rund 968 000 Kunden und erzielte einen Umsatz von 424 Millionen Euro. tdt

Reisebüros schlagen Reiseportale

Deutschlands Urlauber fühlen sich in Reisebüros bestens bedient: 84 Prozent der Interessierten, die sich dort informieren, werden anschließend auch zu Kunden. „Bei Beratungsleistung, Ablauf der Buchung und Verlässlichkeit der Angaben erreichen Reisebüros im Durchschnitt deutlich höhere Zufriedenheitswerte als Reiseportale im Internet“, sagt Matthias Metje von der Münchner Servicebarometer AG, die seit 20 Jahren die Kundenzufriedenheit von mehr als 100 Branchen auf einer Skala von „vollkommen zufrieden“ (Note 1) bis „unzufrieden“ (Note 5) misst. Die dabei für den „Kundenmonitor 2012“ geführten mehr als 31 000 Interviews zeigen auch, dass der oft vermutete „Beratungsklau“ im stationären Vertrieb zugunsten von Onlinefirmen lediglich eine „untergeordnete Rolle spielt“. Hotelbewertungsportale allerdings haben viel Einfluss: 22 Prozent der Befragten, die ihren Urlaub im Reisebüro persönlich buchen, nutzen solche Webseiten. tdt

Werbeetat: 150 Millionen Euro

Österreichs nationale Tourismuswerber müssen seit langem mit einem nicht mehr wachsenden Budget auskommen. „Es ist seit zehn Jahren konstant“, klagt Petra Stolba, Chefin der staatlichen Tourismusorganisation Österreich Werbung (ÖW). Es gebe nicht einmal einen Inflationsausgleich, weshalb letztendlich Jahr für Jahr „weniger in der Kasse ist“. Insgesamt beträgt das ÖW-Budget 50 Millionen Euro, investiert in 21 Ländern mit eigenen Büros. Werden jedoch die Werbe- und Marketingausgaben der regionalen Fremdenverkehrsorganisation dazuaddiert, stehen der Alpenrepublik pro Jahr insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung, um ihr Produkt an den Mann und die Frau zu bringen. Im vergangenen Jahr kamen 23 Millionen ausländische Gäste. tdt



Harrods Hotels

Das Luxuskaufhaus Harrods soll Hotelmarke werden: Als ersten Standort hat Eigner Qatar Holding nun Kuala Lumpur, Malaysia, in Erwägung gezogen, berichtet travelweekly.com. Tsp

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