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Meisterlich gegen Scharlatane

Deutschlands drittgrößter Reisekonzern rechnet fest mit einer Art Meisterbrief für Reiseveranstalter. Seine Branche sei „da vehement dran“, sagt ThomasCook-Vorstandschef Peter Fankhauser, der Überlegungen dazu angestoßen hatte. Er fordert einen klaren Qualitätsmaßstab für den Betrieb eines Reiseanbieters mit dem Ziel, dass „sich der Gast darauf verlassen kann, in sicheren Händen zu sein, egal wo er bucht“. Es gebe bundesweit in seiner Branche „einen Haufen Scharlatane“, die lediglich „Datenbanken anzapfen und Reisen zusammenstöpseln, ohne Sicherheit mitzuliefern“. Der Experte befürchtet jedoch, dass es in Brüssel Widerstände gegen diese Vorstöße gibt, da sie dort „als Eingriff in die Gewerbe- und Dienstleistungsfreiheit missverstanden werden“. tdt

Schwein gehabt

Wer in den USA ins Flugzeug steigt, könnte künftig ein Rüsseltier auf dem Sitz neben sich haben. Die neuen Regeln des Transportministeriums erlauben nämlich „Hilfstiere“ an Bord. Neben Blindenhunden sind auch Hilfsaffen oder Therapieschweine erlaubt – wenn sie stubenrein sind oder eine Windel tragen. Tsp

Sand für zu Hause

Feriengäste, die ins polnische Seebad Leba reisen, können sich zur Erinnerung Sand mit nach Hause nehmen – nicht nur in einer kleinen Flasche, sondern auf Wunsch auch gleich eine ganze Wagenladung für den eigenen Buddelkasten oder die nächste Beach Party. Der Ferienort hat Sand im Überfluss, der Zugang zum Hafen droht gar zu versanden. Deshalb bietet der Stadtrat händeringend und kostenlos seinen Sand an. Privatleute dürfen sich gratis bedienen. Tsp

Berichtigung

Die Autorin des Artikels „Windschief ist charmant“ vom vergangenen Sonntag schämt sich in Grund und Boden, dass ihr wider besseres Wissen zwei Schriftstellernamen durcheinandergerieten: Natürlich heißt der Verfasser von „Christus kam nur bis Eboli“ Carlo Levi. Auch die Redaktion streut Asche auf ihr Haupt. Tsp

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