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Foto: Philippe Lopez, AFP
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Reaktionen auf Proteste

Wegen der Proteste in vielen islamischen Ländern gegen das Mohammed-Schmähvideo haben einige Reiseveranstalter Ausflüge abgesagt. „Davon betroffen sind vor allem Tagesfahrten nach Kairo und Tunis“, erklärte Torsten Schäfer, Sprecher des Deutschen Reiseverbands (DRV), auf Anfrage. FTI etwa bietet derzeit keine Ausflüge nach Tunis an. In Ägypten gibt es beim Münchner Reiseveranstalter schon seit einigen Wochen auch keine Ausflüge mehr in den Norden des Sinai. Bei Thomas Cook/Neckermann ist das dortige Katharinenkloster schon länger aus dem Programm genommen. Sonst sind bisher keine Ausflüge storniert worden. Gleiches gilt für Tui. Studiosus hat in den vergangenen Tagen verstärkt Anfragen von Reisenden bekommen. Derzeit sind Gruppen des Studienreiseveranstalters in Tunesien und Marokko ohne Einschränkungen unterwegs. Ägypten und Sudan hat der Veranstalter erst wieder ab November im Programm. dapd

Weit fliegen jetzt teurer

Lufthansa erhöht die Preise für Langstreckenflüge. Bei Buchungen müssen Passagiere jetzt tiefer in die Tasche greifen. Auf den Routen nach Afrika, Asien, in den Nahen Osten sowie nach Südamerika kostet das Ticket in der Economyklasse für Hin- und Rückflug 20 Euro mehr. In der Businessclass wird das Ticket laut Lufthansa-Sprecher Boris Ogursky um 60 Euro teurer, in der First Class zwischen 100 und 150 Euro. Die Preise für Flüge in die USA steigen in der Economyklasse um 30 Euro. Flüge nach Japan sowie Economytickets für China und Hongkong sind von der Erhöhung ausgenommen. Auch innerdeutsche und -europäische Flüge sind nicht betroffen. Als Begründung für die höheren Preise nennt Ogursky allgemeine Kostensteigerungen. Zuletzt hatte die Airline im März die Preise erhöht, damals auf allen Strecken. dpa

Las Vegas bei Madrid

Die Pläne sind bald so alt wie ein kräftiger Olivenbaum, doch jetzt kommt es wieder einmal aufs Tapet: „Euro Vegas“ bei Madrid. Die Las Vegas Sands Corporation will bei der spanischen Hauptstadt ihr Megaprojekt umsetzen, in noch größerem Stil als im chinesischen Macau. Laut dem Informationsdienstleister Tophotelprojects wird das Casino Resort mit zwölf Hotels und insgesamt 36 000 Zimmern rund 18 Milliarden Euro kosten. Das Projekt befinde sich allerdings noch „in einer sehr frühen Planungsphase“, berichtet die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“. Tsp

St. Moritz in Hoppegarten

Nach einem Jahr der Zusammenarbeit zwischen der Berliner Rennbahn Hoppegarten und der White Turf Racing Association St. Moritz haben die Organisatoren in der Schweizer Botschaft in Berlin ein positives Resümee gezogen. Mit den tragenden Säulen Tourismus, Sponsoring und Pferderennsport auf hohem europäischen Niveau habe man nachhaltige Akzente setzen können. Im Grunde genommen gehe es auch darum, die Touristenzahlen in der Schweiz wieder zu erhöhen, sagte White-Turf-Präsident Silvio Martin Staub. Die Schweiz ist vielen Reisenden aus Euro-Ländern derzeit einfach zu teuer. Es lohne jedoch auf jeden Fall, die Rennen auf dem zugefrorenen St.-Moritz-See zu sehen. Sie finden statt am 3., 10. und 17. Februar. Wer sich darauf einstimmen will, kann derzeit auf der Rennbahn Hoppegarten eine Ausstellung mit Bildern des slowakischen Künstlers Dusan Sekela sehen, die in die emotionalen Welten von White Turf St. Moritz und der Rennbahn Hoppegarten einführt. Bi

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