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Neue Regeln bei Chinavisum

Die Volksrepublik China stellt ab Ende Oktober ihr Visaverfahren um: Anträge für ein Visum, die Erhebung der Visagebühren und die Rücksendung der Reisepässe übernimmt dann ein externer Dienstleister, teilte die Botschaft mit. Dieser heißt Chinese Visa Application Service Center und ist auch in Berlin vertreten (Invalidenstraße 116, 10115 Berlin). Die Anträge können persönlich oder per Post eingereicht werden. Die Prüfung der Anträge übernehmen weiterhin die Botschaft und die Generalkonsulate. Durch die Auslagerung verteuert sich das Einfachvisum von 30 auf 60 Euro. Tsp

Reiselust der Senioren bleibt groß

Senioren sind in Zukunft der „Wachstumsmotor im Tourismus“. Das liege aber nicht nur am demografischen Wandel, schreibt die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (Fur). Es sei auch die Folge des „Festhaltens an im Lebensverlauf erworbenen Reisegewohnheiten“. 2025 etwa – so zeigt eine von Fur nun vorgelegte Prognose – machen die über 75-jährigen Deutschen 8,2 Millionen Urlaubsreisen, 2011 gingen dagegen nur 5,9 Millionen auf ihr Konto. Sogar um 46 Prozent auf 6,9 Millionen wächst die Zahl der Reisen der Urlauber im Alter von 65 bis 69 Jahren. tdt

Bei Qualitätsmangel Rote Karte

Haben Hoteliers zu wenig zufriedene Gäste, fliegen sie bei Deutschlands größtem Reiseveranstalter schnell aus dem Programm: 32 Häuser schafften es beispielsweise 2012 nicht, wieder in die Sommerkataloge von Tui Deutschland aufgenommen zu werden. Hatte der Konzern schon 2011 alle Hotels mit weniger als 70 Prozent „zufriedener“ oder „sehr zufriedener“ Gäste aus dem Angebot geworfen, liegt dieses Jahr die Latte noch etwas höher: Bis Ende 2012 müssen alle Hotels mindestens einen Wert von 80 Prozent aufweisen, sonst gibt’s die Rote Karte. Das Unternehmen strebt gar mittelfristig 90 Prozent Gästezufriedenheit an. Tui befragt jedes Jahr rund eine halbe Million Kunden, wie sie ihren Urlaub und ihre Unterkunft fanden. tdt

Ägypten: Reiserisiko steigt

In Ägypten steigt das Reiserisiko. Vor dem „Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung“ sei „in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemeinkriminalität zu beobachten“, so der „Aktuelle Hinweis“ des Auswärtigen Amtes (AA). Auch rät das Ministerium dazu, Reisen auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste zu beschränken. Für den Sinai spricht das AA – mit Ausnahme der Urlauberzentren am Roten Meer – eine Reisewarnung aus. Nachdem dort im Mai und Juli Touristen aus den USA entführt wurden, sei ein „erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann“. Urlauber streichen somit aus ihren Reiseplänen am besten auch das Katharinenkloster. Das Welterbe der Unesco zählt jährlich rund 50 000 Besucher. Tsp

Neuer Hafen für Istanbul

Auf der europäischen Seite von Istanbul soll für 700 Millionen Euro der Istanbul Seaport gebaut werden, an dem bis zu fünf Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig festmachen können. Tsp

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