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In der Not eine SMS

Urlauber sollten zu ihrer eigenen Sicherheit dem Reiseveranstalter ihre Handynummer nennen. Darauf weist Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV) hin. Viele Touristen hielten diese Angaben aus Angst vor Datenmissbrauch zurück. Doch über das Handy könnten Veranstalter häufig schnell und unkompliziert per SMS Kontakt mit Urlaubern aufnehmen, etwa wenn in der betreffenden Region eine Naturkatastrophe droht wie derzeit an der Ostküste der USA. Die deutsche Reisebranche nutze diese Möglichkeit konsequent, um rechtzeitig zum Beispiel auf einen herannahenden Hurrikan hinzuweisen. Mit Kurznachrichten ließen sich Informationen weitergeben, etwa zum Stand von Evakuierungen oder zu den Plänen der Veranstalter für die Urlauber in der gefährdeten Region. Für moderne Mobilfunkgeräte sei es anders als noch vor einigen Jahren in der Regel kein Problem, Kurznachrichten auch in Asien und in den USA zu empfangen. dpa

Schöne Aussichten in London

Die Besucherebenen mit Rundumblick in Europas höchstem Wolkenkratzer „The Shard“ in London sollen am 1. Februar kommenden Jahres eröffnet werden. Eine von Glas eingefasste Plattform und eine Freiluftebene befinden sich auf einer Höhe von etwa 250 Metern im 69. und 72. Stock des 310 Meter hohen Gebäudes am Südufer der Themse. Für den Fall einer eingeschränkten Sicht stehen den Betreibern zufolge Panoramabildschirme zur Verfügung. Sollte die Aussicht wegen schlechten Wetters gleich null sein, dürften Besucher ersatzweise an einem anderen Tag kostenfrei wiederkommen. Die Eintrittskarten sollen den Angaben zufolge 24,95 Pfund (etwa 31 Euro) Kosten. Im ersten Jahr rechnen die Betreiber nach eigenen Angaben mit rund einer Million Besuchern. AFP

Licht aus!

Die von Islamisten dominierte Regierung in Ägypten will das Nachtleben im Land einschränken. Seit vergangener Woche müssen alle Geschäfte um 22 Uhr schließen. In den Restaurants und Bars soll um Mitternacht das Licht ausgehen. Das meldet das staatliche Nachrichtenportal „Egynews“. Der praktische Nebeneffekt: Der Staat spart Geld. Wenn Geschäfte und Lokale früher schließen, muss die Regierung weniger für den subventionierten Strom ausgeben. Ausgenommen von der neuen Regelung, die bei Geschäftsinhabern für Entsetzen sorgt, sind lediglich Lokale und Boutiquen mit einer „Tourismus-Lizenz“. Ein Restaurantbesitzer aus Kairo sagte: „Das ist der Versuch, aus den Ägyptern, die nachts gerne ausgehen, freudlose Menschen zu machen, deren Körper und Geist man leicht kontrollieren kann.“ dpa

Fremdenführer streiken

Urlaubern droht in Ägypten ein Streik der Fremdenführer: Die Guides wollen vom 15. bis 17. November für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Sie fordern auch finanzielle Unterstützung, wenn Touristen ausbleiben – wie etwa nach der Arabischen Revolution. Diese Bedenken sollten derzeit jedoch nicht bestehen. Denn die Statistik zeigt, dass das Land inzwischen ein Comeback im Tourismus feiert: Allein aus der Bundesrepublik kamen in den ersten neun Monaten 830 083 Touristen, gemessen am Vorjahreszeitraum ein Plus von 29,1 Prozent. tdt

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