NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Das Ende der Handtuchkriege

Europas zweitgrößter Tourismuskonzern will in seinen vor allem in Deutschland beworbenen Hotelmarken verstärkt Briten unterbringen: Thomas Cook bewirbt die Marken Sentido und Smartline in Zukunft gezielt auch auf dem Reisemarkt in Großbritannien. Sein Unternehmen räume „mit dem Mythos auf“, dass Briten oder Deutsche nur dort Urlaub machen, wo auch ihre Landsleute sind, so Europa-Chef Peter Fankhauser, der jahrelang für das Geschäft des britischen Konzerns in der Bundesrepublik verantwortlich war. Zuvor hatte Thomas Cook bei einer europaweiten Studie herausgefunden, dass Urlauber mittlerweile viel stärker international ausgerichtet sind als vermutet. Beobachter der Branche ziehen daraus bereits eindeutige Schlüsse. „Deutsch-britische Handtuchkriege“, urteilt die Fachzeitschrift „FVW“, „gehören der Vergangenheit an“. tdt



Gera stoppt Bettensteuer

Gera schafft seine Bettensteuer ab. Die Einnahmen stünden „in keinem Verhältnis zum bürokratischen Aufwand“, heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Abgabe war Mitte Juni 2011 eingeführt worden und betrug einen Euro pro Nacht und Person. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht eine Übernachtungssteuer nur noch für privat motivierte Reisen zuließ, entstand ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand. tdt

Flugsessel hinten schmaler

Flugsitze im Heck des meistgenutzten Verkehrsflugzeugs der Welt sind weniger kommod als weiter vorne. Da sich die Boeing 737 nach hinten verjüngt, seien dort „die Sitze schmaler“, schreibt die Zeitschrift „Reise und Preise“. Bei Ryanair beispielsweise betrage die Differenz drei Zentimeter. Vorne und im mittleren Teil des Jets messen die Sitze demnach 44 Zentimeter, hinten hingegen nur noch 41 Zentimeter. tdt

Ras al-Khaimah: Bikinis verpönt

In Ras al-Khaimah ist nackte Haut an den Stränden nicht gerne gesehen. Das viertgrößte der sieben Arabischen Emirate hat an ausgesuchten Abschnitten der öffentlichen Badereviere nun entsprechende Schilder aufgestellt, die rot durchgestrichene Badegäste in Bikini und Badehosen zeigen. Es gehe aber nicht darum, „Leute zu erwischen“ und zu bestrafen, so zitiert die in Abu Dhabi erscheinende Regierungszeitung „The National“ einen Polizeisprecher. Man wolle mit den Hinweistafeln lediglich auf die Kultur des Emirates „aufmerksam machen“. tdt

Hotels Schließung angedroht

Der ägyptische Tourismusminister Mohamed Hisham Abbas Zaazou will gegen sexuelle Belästigung von Touristinnen in seinem Land vorgehen. Weil von zahlreichen ausländischen Reisebüros und -veranstaltern weiterhin Beschwerden über ungebührliches Verhalten von Hotelpersonal zunähmen, wolle er Hotels schließen. Die Vertreter der Reisebranche hatten gedroht, Ägypten ganz aus ihrem Portfolio zu streichen und keine Reisen an den Nil mehr zu verkaufen, berichtet der Online-Dienst ahram.org.eg Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben