NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mallorca: 15 Euro für Strandliegen

Mallorcas Küstengemeinden kassieren durch die Verpachtung ihrer Strände pro Jahr mehr als 18 Millionen Euro. Davon bleiben, so zeigt eine Studie der Handelskammer der Balearen, zwischen 60 bis 95 Prozent als Reingewinn übrig. Jene Preise, die die Pächter als Vermieter der Liegen und Schirme kassieren, unterliegen keinem Wettbewerb: Sie werden von den Gemeinden festgesetzt. Am teuersten sind im Sommer 2013 – so zeigt eine Übersicht des „Mallorca Magazin“ – die Strände von Campos, Llucmajor und Palma: Bis zu 15 Euro sind dort pro Tag für zwei Liegen plus Schirm zu bezahlen. Es folgen Sóller (14 Euro), Calvià (13,50) und Ses Salines (13). Am günstigsten: Capdepera (8) und Alcúdia (9).

Autoreisen: Prämien fürs Pinkeln

Autohöfe zahlen im Sommer eine Prämie für den Toilettengang. Wer dort seine Notdurft verrichtet, muss dafür zwar 50 Cent herausrücken, bekommt aber danach 70 Cent in Form eines Wertbons vergütet. „Beim Pinkeln Geld verdienen“ habe es noch nie gegeben, wirbt die Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA). Die Aktion „Pinkelpause mit Mehrwert“ läuft in 35 dieser autobahnnahen Rastanlagen in der Zeit vom 19. Juni bis 11. September.

New York: 6000 Leihräder warten

Vor Jahren undenkbar, jetzt Realität: Leihräder in New York. In der größten Stadt der USA startete „Citi Bikes“ – mit 6000 leuchtend blauen Drahteseln an 330 Stationen in Manhattan und Brooklyn. Die rund 20 Kilogramm schweren Räder haben drei Gänge, ein Tagespass kostet 9,95 Dollar oder umgerechnet 7,70 Euro. Das Radnetz von New York umfasst mittlerweile mehr als 1000 Kilometer.

Polen: Hotline mit mehr Service

Polens seit 2002 existierende Touristenhotline bietet nun mehr Service: Erstmals geben die auch Deutsch sprechenden Experten am Telefon nicht nur Hilfe in Notfällen. Sie informieren ab sofort auch über Sehenswürdigkeiten oder das nächstgelegene Hotel oder Restaurant. Der Notruf ist täglich – außer an gesetzlichen Feiertagen – bis Ende September von acht bis 22 Uhr erreichbar, ab Oktober von 8 bis 18 Uhr. Die Festnetznummer lautet 00 48 / 222 78 77 77, via Handy gilt die 00 48 / 608 59 99 99 (Vorwahl ab Deutschland).

Gratismeilen für Ärzte

Auch Turkish Airlines schreibt nun den bei ihnen registrierten Ärzten 5000 Bonusmeilen gut. So wisse die Crew stets, ob Mediziner im Flugzeug seien und wo sie säßen. Die Flugbegleiter könnten dann bei medizinischen Notfällen „dezent um Hilfe bitten“. Die Deutsche Lufthansa (LH) wendet diese Praxis bereits seit November 2006 an. Auch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines (AUA) hat sich Ende 2012 dem LH-Projekt „Ärzte an Bord“ angeschlossen. tdt

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