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Reedereien streichen Ägypten

Aida Cruises und die italienische Reederei MSC laufen mit ihren Schiffen Ägypten derzeit wegen der dortigen Unruhen nicht mehr an. Die „Aida Diva“ wird statt Port Said bis November Aschdod in Israel ansteuern, teilte die Reederei in Rostock mit. Alle betroffenen Passagiere seien informiert. Von Aschdod aus sind unter anderem Ausflüge nach Jerusalem und Bethlehem geplant. Bereits gebuchte Ausflüge in Ägypten werden storniert und bezahlte Beträge dem Konto der Kunden gutgeschrieben. Wie mit den Abfahrten ab November umgegangen wird, stehe noch nicht fest. MSC hat bereits für die komplette Wintersaison, die am 25. November beginnt, Alexandria aus dem Programm genommen. Stattdessen erwartet die Passagiere der „Fantasia“ ein Stopp in Heraklion auf Kreta. Zudem wird der Aufenthalt in Haifa verlängert. Tsp

Neue Airline startet in Lübeck

In der Hansestadt versucht es wieder eine Airline: AA Almania will ab Winter 2014 mit einem Airbus A319 innerdeutsche Ziele anfliegen. Geschäftsführer ist Peter Steppe, ehemaliger Chef des Flughafens Lübeck. Dem Vernehmen nach ist auch die Hamburger Reederei NSC Holding von Roberto Alejandro Echevarria mit an Bord, der bereits an Hamburg International beteiligt war, einer Chartergesellschaft, deren Betriebsgenehmigung im März 2011 erlosch. Tsp

Obacht auf den Malediven

Auswärtiges Amt rät Urlaubern auf den Malediven zur Vorsicht: Dies gelte für die von Einheimischen bewohnten Inseln und die Hauptstadt Male. Vor den Wahlen auf dem islamischen Inselstaat im September könne es zu Demonstrationen kommen. Tsp

Auf der Stelle kreuzen

Kreuzfahrtschiffe heißen so, weil sie auf den Meeren kreuzen. Doch für eines hat es sich jetzt ausgekreuzt. Es geht zwölf Seemeilen vor San Francisco (und Silicon Valley) in internationalen Gewässern als schwimmendes Bürohaus vor Anker, um die strengen US-Gesetze für Arbeitsvisa zu unterlaufen. Ab 1000 Euro pro Monat sind die Arbeitsplätze samt Unterkunft zu haben. Wer Termine an Land hat, nimmt das Boot oder den Hubschrauber, berichtet cruisetricks.de. Welches existierende Schiff gechartert werden soll, hat das Unternehmen Blueseed noch nicht bekannt gegeben. Tsp

Nachfolgerin für Malev

Neue Airline aus Ungarn: Anfang August startet Solyom als Nachfolgegesellschaft der 2012 pleitegegangenen Malev – mit sechs Maschinen. Bereits 2014 will die mit Geld aus dem Nahen Osten finanzierte Fluglinie drei Millionen Passagiere befördern – und 2017 bereits acht Millionen. Dann soll die Flotte 50 Jets umfassen. tdt

Türkei: Hotelpreise im Sinkflug

Die landesweiten Proteste in der Türkei schlagen offenbar auf das Hotelgeschäft durch: Die Kurve der Hotelpreise zeigt steil nach unten. Aktuell liegen die Tarife dort – so zeigen Zahlen des Hotelportals Trivago – im Schnitt um 17 Prozent unter Vorjahresniveau. Allein in Istanbul – in der größten Stadt des Landes kostet derzeit eine Übernachtung durchschnittlich 109 Euro – gaben die Zimmerpreise im Vergleich zum Juli 2012 ein Fünftel nach, in der Touristenhochburg Antalya (87 Euro) sogar um 24 Prozent. Auch in Alanya (90 Euro/minus elf Prozent) oder Pamukkale (46 Euro/minus 16 Prozent) mit seinen weltberühmten Kalkterrassen führten rückläufige Besucherzahlen zu schrumpfenden Preisen. tdt

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