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Visapflicht für Senegal

Seit dem 1. Juli gilt für deutsche Staatsangehörige die Visapflicht, wenn sie nach Senegal einreisen wollen. Die Beantragung und Bezahlung des Visums (50 Euro) muss vor Antritt der Reise erfolgen. Die Antragstellung ist online möglich, die Visumgebühren müssen im Onlineverfahren per Kreditkarte gezahlt werden. Das biometrische Visum wird anschließend von der senegalesischen Botschaft in Berlin oder bei Einreise am Flughafen ausgestellt. Es wird empfohlen, sich das Visum bereits vor Antritt der Reise ausstellen zu lassen, um Wartezeiten bei der Einreise zu vermeiden. Wie das Auswärtige Amt mitteilt, sind nähere Informationen hierzu über die senegalesische Botschaft in Berlin über die Webseite visasenegal.sn und weiterführende Links zu erhalten. Tsp

„Aus“ für altes PanAm-Terminal

Der wegen seiner runden Form und des überstehenden Dachs als „Fliegende Untertasse“ bekannt gewordene Terminal 3 am New Yorker Flughafen John F. Kennedy wird abgerissen. Die Fluglinie Delta hat den Betrieb des Gebäudes bereits im Mai aufgegeben. Auf der Fläche soll eine Art Zwischenparkplatz für Flugzeuge entstehen. Das 1960 gebaute und auch als „Worldport“ bekannte Terminal war ursprünglich das Drehkreuz der Fluglinie PanAm, bis diese 1991 von Delta Air Lines übernommen wurde. Vor allem unter Architekturfans galt das Gebäude als Ikone. Per Onlinepetition fordern inzwischen tausende Menschen die Erhaltung des Terminals. Die US-Organisation zum Schutz historischer Gebäude und Landschaften setzte den „Worldport“ auf seine Liste der elf am meisten gefährdeten historischen Orte. Tsp

Ab in die Tonne

Nicht nur bei Flüssigkeiten gelten im Flugzeug spezielle Regeln. Auch Raucher dürfen nicht alles an Bord nehmen. Erlaubt sind laut Luftfahrtbundesamt Sicherheitsstreichhölzer oder ein Feuerzeug, das verflüssigtes Gas enthält. Voraussetzung ist, dass dieses für den persönlichen Gebrauch bestimmt ist und am eigenen Körper mitgeführt wird. Es darf nicht ins Handgepäck oder in den aufgegebenen Koffer. Verboten sind dagegen Benzin- und Sturmfeuerzeuge. Auch Anzünder mit blauen Flammen oder Zigarrenanzünder sind verboten. Tsp

Denguefieber in Thailand

In diesem Jahr gab es bereits 78 Tote durch Denguefieber in Thailand, mehr als 80 000 Menschen seien infiziert, berichtet theglobaldispatch.com. Die meisten neuen Fälle gebe es in der Provinz Chiang Mai im Norden. Tsp

Schlechtes Benehmen

Bürgermeister aus Zakynthos, Kreta, Korfu, Rhodos und Kos diskutieren allen Ernstes, „Sonderzonen außerhalb der Städte für junge Touristen, die sich schlecht benehmen wollen, und für Einheimische, die sie beherbergen wollen“ einzurichten, berichtet eturbonews.com. Anlass ist ein Zwischenfall in Malia auf Kreta, als ein 19-jähriger Brite von Landsleuten getötet wurde. Tsp

„Dorfhotel“ gescheitert

Das Vorhaben war ambitioniert: Deutschlands größter Reisekonzern wollte im idyllischen Städtchen Altensteig im Nordschwarzwald sieben Häuser der malerischen Altstadt in ein „Dorfhotel“ umwandeln, wie es sie bereits auf Sylt, in Boltenhagen an der Ostsee und in Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Bereits 2015 sollten Kunden der Tui in den knapp 100 Vier-Sterne-Apartments ihre Ferien verbringen. Jetzt kam das Aus. Aufgrund einer „neuen strategischen Ausrichtung“ werde „die Expansion in Deutschland gestoppt“, zitiert Bürgermeister Gerhard Feeß (CDU) einen Brief aus der Konzernzentrale in Hannover. Die Stadt will die Idee aber weiter verfolgen und sucht nach anderen Betreibern. tdt

Urlaub wie in den Achtzigern

Deutschlands Reiseanbieter klagen über Griechenlands Marketing und seine Infrastruktur. Das Land habe mehr zu bieten als Sonne und Sand, schreibt der Deutsche Reiseverband (DRV). Insbesondere das kulturelle Erbe müsse stärker kommuniziert werden. „Dabei lautet die Herausforderung, nicht mehr allein den Oberstudienrat vergangener Jahrzehnte zu umwerben“, so die in Berlin ansässige Wirtschaftsorganisation. „Jüngere Zielgruppen müssen erreicht werden.“ Auch sei die Infrastruktur „allzu häufig auf dem Stand der achtziger Jahre stehen geblieben“, monieren die Reiseexperten. „Investitionen von Privatindustrie und öffentlicher Hand in Häfen, Airports und Hotellerie sind unerlässlich.“ Auch empfiehlt der DRV eine Verlängerung der Saison, die nur von Mai bis September dauert. „Den Großteil des Jahres bleiben die Hotels geschlossen“, beklagt der Verband. Es sei ratsam, Angebote abseits des Badetourismus zu entwickeln, wie etwa Programme zum medizinischen, maritimen oder religiösen Tourismus. tdt

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