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Venedig: Rückstrahler für Gondeln

Die Lagunenstadt will das Verkehrschaos auf ihren Wasserstraßen vom 4. November an mit einem Bündel von Vorkehrungen bekämpfen. So soll vor allem der Verkehr auf dem Canal Grande – im Schnitt sind auf der Hauptverkehrsader pro Tag mehr als 3000 Boote unterwegs – beruhigt werden. Mit dem 26 Punkte umfassenden Sicherheitsplan reagiert Bürgermeister Giorgio Orsoni auf einen tödlichen Gondelunfall, bei dem im August ein 50-jähriger Juraprofessor aus München starb. Um den morgendlichen Stoßverkehr zu entlasten, herrscht in Zukunft beispielsweise ein Verbot für Gondelfahrten bis 10 Uhr 30, außerdem bekommen alle Gondeln ein Kennzeichen, Rückstrahler und Global Positioning System. Auch alle anderen Wasserfahrzeuge müssen dann an das GPS angeschlossen sein, damit die Polizei stets über den Standort und die Geschwindigkeit informiert ist. Das Limit – elf Stundenkilometer für Vaporetti, sieben für alle anderen Boote – wurde bisher wenig beachtet. Verboten werden die Abendfahrten mit Wein und Gesang im Verbund: Konnten bisher bis zu 20 Gondoliere gemeinsam über den Canal Grande fahren, dürfen sie künftig nur noch zu zweit aufbrechen. tdt

Urlaubsadressen für Haustiere

Wer als Tierhalter Urlaub macht, kennt das Problem: Wohin mit Hund, Katze oder Vogel? Adressen liefert das Berliner Portal schnuff-und-co.de, das auch viele Privatleute aufführt, die gegen ein kleines Salär das Haustier aufnehmen. Deren Betreuungsservice sei „bis zu 50 Prozent günstiger als in der Pension“, wirbt das junge Unternehmen, an dem sich auch Anteile erwerben lassen. Mindestkapital: fünf Euro. tdt

Karten für Pompeji künftig online

Besucher von Pompeji und Herculaneum können künftig ihre Eintrittskarten vorab im Internet kaufen. Außerdem werden jetzt Kreditkarten akzeptiert, teilte das italienische Kulturministerium mit. Man übernehme damit den Standard, den die meisten anderen Museen anbieten. Pompeji und Herculaneum gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Italien. Die archäologischen Stätten wurden lange Zeit für ihren schlechten Service und Zustand kritisiert. Erst im Februar begannen Instandhaltungsarbeiten, nachdem mehrere Gebäude eingestürzt waren. Die Städte wurden im Jahr 79 nach Christus beim Ausbruch des Vesuv zerstört. Internet: pompeiisites.org/ dpa

Anziehendes Palma

Männer mit nacktem Oberkörper und Frauen im Bikini: Leicht bekleidete Urlauber in den Straßen von Palma de Mallorca riskieren im kommenden Jahr ein Bußgeld. Es soll zwischen 100 und 200 Euro betragen, meldet die „Mallorca Zeitung“. Das sehe eine neue Verordnung der Stadtverwaltung vor, die im Dezember verabschiedet werden soll. Ausgenommen von der Regelung seien nur der Strandboulevard und die angrenzenden Straßen. Tsp

Bahrain: Visum bei Ankunft

Bei der Botschaft von Bahrain in Berlin gibt es künftig keine Visa mehr. Sie werden nach Auskunft der Vermittlerfirma Visa Dienst künftig direkt bei der Einreise am Flughafen erteilt. Daneben können sie online über die Homepage der Immigrationsbehörde von Bahrain beantragt werden. Internet: evisa.gov.bh/ dpa

Ausgrenzung

Dass fast alle Staaten am Golf Homosexualität verbieten und teils bis zur Todesstrafe verfolgen, ist traurige Wahrheit. Nun sollen auch noch „Gesundheitstests“ für Ausländer eingeführt werden, um Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender zu erkennen. Die sollen erst gar nicht einreisen dürfen, berichtet das Onlineportal theaustralian.com. Tsp

Zwei Sitze für Übergewichtige

Die Regeln bei der Airline sind klar. Wer mehr als 127 Kilogramm wiegt, muss zwei Plätze buchen. Das sah der 43-jährige Waliser auch ein, schließlich bringt er sogar 235 Kilogramm auf die Waage. Doch Überraschung am Airport: Für ihn war ein Platz in Reihe 17 und einer in Reihe 19 reserviert. Tsp

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