NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Touristenpolizei auf Mallorca

Sicherheitsaspekte sind für Urlauber bei der Wahl ihres Zieles von großer Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb kommen ab Sommer 2014 auf Mallorca rund 100 Touristenpolizisten zum Einsatz: Die Einheit soll den Ruf von Europas Ferieninsel Nummer eins stärken, besonders sicher zu sein. Bereits in dieser Saison war der Einsatz solcher Spezialbeamten an der Westküste in Andratx getestet worden. Weil die Maßnahme bei den Urlaubern ankam, machen im kommenden Jahr 40 Ferienorte mit.

Österreich: Teure Skipässe

Skiurlaub in Österreich „wird immer teurer“. Darauf weist der – in Wien ansässige – Verein für Konsumenteninformation (VKI) hin, der alljährlich die Preise von 100 Skiregionen der Alpenrepublik analysiert. Im Vergleich zum vergangenen Winter zahlen Urlauber in der Saison 2013/14 im Schnitt für Tageskarten und Sechs-Tage-Karten 3,6 Prozent mehr. Schon in den beiden Wintern zuvor waren die Preise in ähnlicher Höhe gestiegen. Am teuersten in diesem Winter sind die Skihochburgen im Westen des Landes: Am Arlberg legt eine vierköpfige Familie für die benötigten Tageskarten beispielsweise 168,50 Euro hin, Serfauss-Fiss-Ladies nimmt 165,50 Euro und Obergurgl/Hochgurgl 160,50 Euro.

Flugbegleiter fürchten Handys

Flugbegleiter sehen den künftig wohl erlaubten Gebrauch von Handys oder Tablets an Bord von Flugzeugen kritisch. Die amerikanische Association of Professional Flight Attendants (APFA) etwa befürchtet, dass Passagiere Ansagen überhören oder miteinander wegen lauter Telefongespräche Streit bekommen. Auch bei Notfällen könnten die Geräte eher hinderlich sein.

Ebenso sorgt sich die deutsche Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) um den Komfort der Fluggäste, wenn Telefonate vielleicht wegen schlechter Verbindungen zu lautstark geführt werden.

Hotellerie: Viel Arbeit, wenig Lohn Jobs in der Hotellerie sind kein Zuckerschlecken: Es wird wenig verdient, aber viel gearbeitet. Bundesweit beträgt das Bruttomonatseinkommen von Hotelfachleuten ohne Sonderzahlungen im Schnitt 1801 Euro – auf Basis einer 38-Stunden-Woche. Doch der Feierabend steht oft nur auf dem Papier. Zwei von drei nun von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung befragten 470 Hotelfachleuten gaben an, mehr als vereinbart zu arbeiten. Durchschnitt der tatsächlichen Wochenarbeitszeit: 44,9 Stunden.

Südtirol: Ab 2014 Kurtaxe

Südtirol kassiert vom kommenden Jahr an eine Kurtaxe. Je nach Unterkunft werden zwischen 70 Cent und 1,30 Euro pro Übernachtung fällig. Kinder bis 14 Jahre sind von der Abgabe befreit. Die Kurtaxe wird von den Beherbergungsbetrieben in Rechnung gestellt. Vier Fünftel der Einnahmen verbleiben in den lokalen Tourismusbüros, der Rest fließt an die Fremdenverkehrsverbände der nördlichsten italienischen Provinz. tdt

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben