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Mallorca: mehr Ballermann

Über den Umbau an der Playa de Palma wird schon seit Jahren gesprochen. Im kommenden Sommer soll endlich ein Anfang gemacht werden. So meldet die spanische Zeitung „Ultima Hora“, Mar de Mallorca, die Betreibergesellschaft der Strandkioske („Balnearios“), wolle alle 15 binnen drei Jahren für etwa drei Millionen Euro sanieren. Vier davon seien bereits im kommenden Sommer fertig umgebaut. An der berühmt-berüchtigten Bar „Ballermann 6“ wird den Berichten zufolge weiter gefeiert, sogar bei erweiterter Kapazität. Andere Balnearios wollen mit differenzierteren Angeboten auf sich aufmerksam machen: In Nummer 4 beispielsweise gebe es künftig Sportangebote, in der Nummer 8 werden Massagen und besonders bequeme Sitzgelegenheiten zur Entspannung angeboten. Rund um Strandkiosk 10 soll ein „neues gastronomisches Angebot“ entstehen. Tsp

Argentinien: Pesos unerwünscht

Geschäftsreisende und Urlauber in Argentinien können touristische Leistungen wie Flüge und Hotels nicht mehr in der argentinischen Währung Peso bezahlen. Sie müssen dafür eine im Ausland ausgestellte Kredit- oder Bankkarte nutzen, eine Devisenüberweisung aus dem Ausland, Schecks auf Konten im Ausland oder Bargelder einer Fremdwährung wie US-Dollar verwenden. Darauf weist das Auswärtige Amt in Berlin hin. Reisende dürfen höchstens bis zu 10 000 US-Dollar (circa 7300 Euro) Bargeld einführen. dpa

Flugtickets: deftige Gebühren

Bei online gebuchten Flügen erhöht sich der eigentliche Ticketpreis im Schnitt um 13 Euro Zahlungsgebühren. Das hat eine Analyse der Suchmaschine Swoodoo ergeben. Mit durchschnittlich 3,80 Euro ist danach die Sofortüberweisung die günstigste Zahlungsart. Die Gebühren fürs Bezahlen mit Kreditkarte unterscheiden sich je nach Kartenanbieter: Für Diners Club legen Kunden im Schnitt 8,70 Euro drauf, für American Express, Visa und Mastercard 10,40 Euro. Die teuerste Methode ist mit durchschnittlich 22,60 Euro Gebühren laut Swoodoo der Bezahldienst Paypal. dpa

„Kaffeefahrten“: Verträge widerrufen

Geldgewinne, Geschenke und gutes Essen – mit falschen Versprechungen lassen sich insbesondere viele Ältere auf sogenannte Kaffeefahrten locken. Um sich vor den Tricks der Verkäufer zu schützen, sollten jedoch niemand – wie im richtigen Leben – irgendetwas unterschreiben, was er nicht ganz genau verstanden hat. Eine Unterschrift ist niemals nur eine Formsache, erläutert die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Haben Teilnehmer einer „Kaffeefahrt“ doch etwas unterzeichnet, können sie den Vertrag schriftlich binnen 14 Tagen widerrufen. Das gilt auch für Verkaufsfahrten ins Ausland, wenn in Deutschland dafür geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Vertrieb ein deutsches Unternehmen übernommen hat. dpa

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